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Klatsch mit Sandy: Neuer Look für den Papst © fotolia/Dietz/dpa
14.02.2013

Klatsch mit Sandy: Neuer Look für den Papst

Ein neuer Look schadet nie. Auch der strengen Gabi nicht. Der verpasse ich heute einen schicken "Crackling-Lack" - metallischer Glanz mit extravagantem Marmormuster. Damit liegt Gabi voll im Trend. Davon könnte sich ihr Kirchenverein doch mal eine Scheibe abschneiden. Jetzt, wo der Papst in Rente geht, wäre doch die Gelegenheit, der Kirche einen neuen Look zu verpassen.

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Ich finde, der nächste Papst könnte jünger sein. So ein Obama-Verschnitt wäre doch die Idee. Das ist ein gestandener Mann mit Charme, Intelligenz und Willensstärke. Und mit einer schönen Frau an der Seite. Die übrigens meiner Meinung nach die wirklich wichtigen Fäden in der Hand hält.

Aber halt, der Papst darf ja nicht. Ich habe gehört, Frauen seien im Vatikan nicht sonderlich beliebt. Außer vielleicht als fromme Nonnen in der Küche oder im Waschraum. Ein Schäferstündchen mit dem sündhaften Geschlecht und die päpstliche Karriere ist futsch.

Kein Wunder, dass da viele Priester schwul werden. Dieses Zölibat treibt einen ja geradezu in die Arme eines jungen, knackigen Mönchs mit muskulösen Oberarmen und Drei-Tage-Bart. Zumindest sehen die in diesen Mittelalterfilmen auf SAT.1 immer so aus. Wanderhuren wie im Film gibt es in Rom sicherlich einige, aber die haben ja keinen Zutritt zu den heiligen Gemächern des Vatikans.

Moderner muss er werden, der neue Papst. Ich muss schließlich auch immer mit der Zeit gehen. Würde ich heute nur French-Nails anbieten, wäre ich in einem Monat bankrott. Die Kirche hat zwar eindeutig mehr auf dem Konto als eine Nageldesignerin, aber: Wer rastet, der rostet. Der Papst würde das viel eleganter sagen, aber mit lateinischem Kauderwelsch kann ich nicht dienen. Das lernt man auf der Hauptschule nicht. Und das versteht auch keiner.

Was Gabi jeden Sonntag in den Gottesdienst treibt, verstehe wer will. Dass die jungen Leute keinen Bock auf Kirche haben, ist allerdings völlig klar. Ich finde den langweiligen Gesang und die einschläfernden Predigten auch sterbenslangweilig. Die sind so realitätsfern wie Jenny Elvers Traum vom Rampenlicht. Die alkoholkranke Schauspielerin wäre mit ihrer Beichte sicherlich zuerst zum Papst gekommen, wenn der sie mit einem schicken Anzug und einem charmanten Lächeln auf den Lippen empfangen hätte.

Wenn die Priester lockerer und leckerer wären, gäbe es vielleicht wieder Schlangen vor den Beichtstühlen. Ob Gabi auch beichten geht? Was hat die schon zu erzählen. Die ist so brav, da ist der Nageltermin bei mir und meinem losen Mundwerk schon ihr frivoles Highlight der Woche.