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Irans religiöse Führer haben das Verhalten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad auf der Trauerfeier für Hugo Chávez als unislamisch gebrandmarkt. Den Zorn der Kleriker bezieht sich auf dieses Foto, auf dem Ahmadinedschad die Mutter des verstorbenen venezolanischen Staatschefs umarmt. © dpa
12.03.2013

Kleriker: Ahmadinedschad hat Chavéz-Mutter unislamisch berührt

Teheran. Irans religiöse Führer haben das Verhalten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad auf der Trauerfeier für Hugo Chávez als unislamisch gebrandmarkt. Den Zorn der Kleriker bezieht sich auf ein Foto, auf dem Ahmadinedschad die Mutter des verstorbenen venezolanischen Staatschefs umarmt, wie die Presse in Teheran am Dienstag berichtete.

Bildergalerie: Ahmadinedschad erzürnt religiöse Führer im Iran

Ahmadinedschad hatte zunächst bestritten, eine fremde Frau umarmt zu haben, und dann behauptet, das Berührungsverbot gelte nicht für alte Frauen. Kleriker widersprachen dieser Koran-Auslegung des iranischen Präsidenten. Zudem hätte Ahmadinedschad Chávez nicht als Märtyrer bezeichnen dürfen, weil dieser Titel Muslimen vorbehalten sei, hieß es weiter.