nach oben
© Wieslaw Kramski
14.12.2011

Kramski GmbH setzt verstärkt auf Ausbildung

Bildungsoffensive à la Kramski. Mit der Einrichtung eines neuen Technologie- und Ausbildungszentrums investiert die Kramski GmbH, Hersteller innovativer Stanz- und Spritzgießteile, in die Zukunft des baden-württembergischen Unternehmens und den Wirtschaftsstandort Pforzheim.

Das Pforzheimer Unternehmen Kramski GmbH, Hersteller innovativer Stanz- und Spritzgießteile, läutet mit der Errichtung eines speziellen Technologie- und Ausbildungszentrums eine neue Ära ein. Seit dem Produktionsstart im Jahr 1979 bildet das Unternehmen Mitarbeiter kontinuierlich aus. Wiestaw Kramski, Firmengründer der Kramski GmbH und Hauptgesellschafter der Kramski Gruppe: „Ich habe selbst den Beruf des Werkzeugmachers in den Jahren 1962 bis 1965 erlernt. Aus diesem Grunde liegt mir eine hervorragende Ausbildung meiner Mitarbeiter sehr am Herzen." Um die „Kramski-Ausbildung" noch effektiver zu gestalten, erwarb Kramski ein dem Firmensitz naheliegendes Gebäude auf der Wilferdinger Höhe in der Stuttgarter Straße 42. Dort wurde im August 2013 ein spezielles Technologie- und Ausbildungszentrum eingerichtet. Eine weitere große Investition in die Zukunft des baden-württembergischen Unternehmens und den Wirtschaftsstandort Pforzheim. Bereits im April diesen Jahres wurde der erste Spatenstich für den Bau eines neuen Logistikzentrums in der Heilbronner Straße 10 in Pforzheim gesetzt. Ca. 10,4 Millionen Euro investiert Kramski in das Logistikgebäude sowie 1,1 Millionen Euro in einen neuen Firmenparkplatz. Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Aktuell werden im Pforzheimer Haupt-Werk 30 Azubis ausgebildet.

Sie können die Berufe Feinwerkmechaniker/in, Mechatroniker/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Verfahrensmechaniker/in (Kunststoff-/Kautschuktechnik) und Industrie-kaufmann/-frau erlernen. Erstmals werden in diesem Jahr bei Kramski auch zwei Studenten der Studiengänge des „Bachelor of Engineering – Studiengang Maschinenbau (Studienrichtung Produkttechnik) und „Bachelor of Engineering – Studiengang Mechatronik" ausgebildet. Auch im Tochterunternehmen in Sri Lanka, welches dieses Jahr sein 20-jähriges Firmenjubiläum feierte und ein neues Produktionsgebäude errichtet hat, wird die Ausbildung seit 2007 groß geschrieben. In Sri Lanka, in der Freihandelszone Katunayake, direkt am Airport Bandaranaike, beschäftigt Kramski 250 Mitarbeiter. Davon sind 19 Azubis in der Ausbildung. Der Unterschied der sri-lankischen Ausbildung zur deutschen liegt darin, dass Kramski dort auch den theoretischen Unterricht im Werk erteilt und als zertifizierter Ausbildungsbetrieb mit dem Zertifikat „A Plus" als einziges Privatunternehmen in Sri Lanka berechtigt ist Gesellenbriefe auszustellen. Diesen Weg, junge Menschen nach deutschem Vorbild in der eigenen Firma auszubilden, wird zurzeit auch in den USA, im Werk in Florida, angedacht. Denn in den USA gibt es aktuell keine vergleichbaren Ausbildungen für diese Berufszweige. „Mitarbeiter sind unser höchstes Gut – dies wird bei uns nicht nur auf dem Papier geschrieben, sondern auch danach gehandelt. Wir freuen uns über das neue Ausbildungszentrum und die vielen jungen Menschen, denen wir in Zukunft dort unser Wissen weitergeben können", so Kramski.

Das inhabergeführte Familienunternehmen beschäftigt insgesamt ca. 600 Mitarbeiter weltweit. Die Kramski-Gruppe hat einen Gesamtumsatz von aktuell über 68 Millionen Euro und beliefert weltweit in erster Linie Automobilzulieferer wie die Robert Bosch GmbH, welche das Unternehmen Kramski bereits mehrfach als Vorzugslieferant für Stanz- und Spritzgießteile ausgezeichnet hat. Jährlich werden an den Produktionsstandorten in Deutschland, Nordamerika, Indien und Sri Lanka mehr als 2,5 Milliarden Präzisionsteile und komplexe Baugruppen (Hybridteile) produziert. Die Kramski Familie hält zu 100 % Anteile an der Kramski Putter GmbH und ist Mehrheitsgesellschafter der Skytron Communications GmbH & Co. KG, dem Technologieführer im Bereich Wireless ISP.