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Kriminalbeamte kritisieren Schweiger: «Tatort»-Vorspann muss bleibe.
Kriminalbeamte kritisieren Schweiger: «Tatort»-Vorspann muss bleiben © dpa
18.04.2012

Kriminalbeamte kritisieren Schweiger: «Tatort»-Vorspann muss bleiben

Berlin (dpa) - Til Schweiger hat mit seiner Kritik am «Tatort»-Vorspann offensichtlich einen Nerv getroffen. Nach heftigen Protesten von ARD-«Tatort»-Kollegen hat sich nun auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) für den Erhalt des über 40 Jahre alten Vorspanns mit den Augen im Fadenkreuz und den Beinen eines Flüchtenden hinter psychedelischen Streifen ausgesprochen.

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Schweiger wird im Herbst seinen ersten «Tatort» als Hamburger Ermittler drehen. Kürzlich hatte er den Vorspann der ARD-Krimireihe «outdated» und «scheiße» genannt und vorgeschlagen, ihn abzuschaffen. BDK-Chef Schulz, der selbst Kriminalhauptkommissar in Hamburg ist, meinte weiter: «Für Schweiger sollte es eine Ehre sein, einen Kriminalbeamten im Tatort spielen zu dürfen. Ein bisschen Demut für die angebotene Rolle und weniger Überheblichkeit würde ihm gut tun.»

Zuvor hatten sich bereits etliche «Tatort»-Schauspieler von Ulrike Folkerts über Adele Neuhauser bis zu Dominic Raacke für den Erhalt des Vorspanns ausgesprochen.

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