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Nachdem sie zuvor von einem Tierarzt mit einem Betäubungspfeil unter Narkose gesetzt worden war, liegt die Kuh «Verona» am 02.09.2011 mit zusammengebundenen Läufen und ihrem Kälbchen in einem Gatter auf einer Weide bei Odersberg (Hessen). Im Dillenburger Prozess gegen eine Landwirtin, deren Kuh eine Frau getötet haben soll, wird für heute das Urteil erwartet.
Nachdem sie zuvor von einem Tierarzt mit einem Betäubungspfeil unter Narkose gesetzt worden war, liegt die Kuh «Verona» am 02.09.2011 mit zusammengebundenen Läufen und ihrem Kälbchen in einem Gatter auf einer Weide bei Odersberg (Hessen). Im Dillenburger Prozess gegen eine Landwirtin, deren Kuh eine Frau getötet haben soll, wird für heute das Urteil erwartet. © dpa
11.09.2013

Kuh "Verona" soll Frau getötet haben - Landwirtin vor Gericht

Dillenburg. Im Prozess um die tödliche Attacke einer Kuh gegen eine Frau hat ein Experte verdächtige Gen-Spuren der mutmaßlichen Täterin «Verona» zugeordnet. Das Tier soll im August 2011 eine 57 Jahre alte Spaziergängerin bei Greifenstein in Hessen getötet haben. «Die Merkmale, die wir gefunden haben, passen wunderbar zu "Verona"», sagte der Fachmann am Mittwoch vor dem Amtsgericht im hessischen Dillenburg. Die Besitzerin der Kuh sitzt seit vergangener Woche wegen fahrlässiger Tötung auf der Anklagebank.

Die Landwirtin soll es unterlassen haben, die bei einem Herdentrieb ausgebüxte Kuh wieder einzufangen. «Verona», die ein Kälbchen zur Welt gebracht hatte, soll dann von Mutterinstinkten getrieben die Spaziergängerin angegriffen haben.

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