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07.03.2013

Mann lebendig in Schrebergarten begraben - Mörder vor Gericht

Der gewaltsame Tod eines 33-Jährigen, der lebendig in einem Schrebergarten im thüringischen Eisenach begraben wurde, beschäftigt vom 20. März an das Landgericht Meiningen. Ein 42-Jähriger ist wegen Mordes angeklagt.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat er dem Mann im Sommer 2012 den Schädel eingeschlagen. Anschließend habe er das vermutlich bewusstlose Opfer lebendig im Boden der Gartenlaube vergraben, so dass es erstickt sei. Dem Angeklagten droht eine lebenslange Haft.

Die Staatsanwaltschaft vermutet einen finanziellen Hintergrund der Tat: Der Angeklagte habe das Konto des 33-Jährigen verwaltet. Möglicherweise habe der 42-Jährige getötet, um selbst über eine monatlich eingezahlte Rente wegen Erwerbsunfähigkeit verfügen zu können.