nach oben
Immer wieder zünden Fans verbotenerweise gefährliche Leuchtraketen. Auch die waren Auslöser der Sicherheitsfrage. © dpa
12.12.2012

Mehrheit der Proficlubs will mehr Sicherheit im Fußball

Frankfurt/Main. Die 36 Proficlubs haben das neue Sicherheitskonzept im deutschen Fußball mehrheitlich verabschiedet. Das sagte Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Rande der Ligaversammlung am Mittwoch in Frankfurt/Main. Fans befürchten nun eine Totalüberwachung

Bildergalerie: Gewalt im Fußballstadion

«Wir haben uns von den Fans nicht entfernt, es scheint nur in der Kommunikation etwas schiefgelaufen zu sein», erklärte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München. Die Vertreter der Vereine einigten sich in der nichtöffentlichen Sitzung auf das besonders bei Fanvertretern umstrittene Maßnahmenpaket.

Die 16 Anträge, die die Richtlinien des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) betreffen, müssen vom DFB-Präsidium bei seiner Sitzung am 25. Januar noch abgesegnet werden. Dabei könne es aber nur «unwesentliche inhaltliche Anpassungen» geben, so die Deutsche Fußball Liga. In den Anträgen geht es unter anderem um stichprobenartige Ganzkörperkontrollen, Videoüberwachung und ein Vermummungsverbot. Vor allem die immer wieder gezündeten Leuchtraketen stellen eine große Gefahr dar und seien einer der Hauptgründe für die Sicherheitsfrage.

Innenminister von Bund und Ländern hatten DFL und DFB sowie die Vereine aufgefordert, nach vermehrten Ausschreitungen in den Arenen zu einer Entscheidung zu kommen.

Mehrere hundert Fans hatten sich trotz bitterer Kälte vor dem Frankfurter Hotel versammelt, ein Polizeiaufgebot riegelte die Tagungsstätte ab. An den vergangenen drei Spieltagen hatten die Anhänger in den Bundesliga-Stadien mit ihrer Schweige-Aktion über 12 Minuten und 12 Sekunden lautlos, aber eindrucksvoll protestiert. Viele befürchten eine Totalüberwachung der Fans.

«Wir haben uns von den Fans nicht entfernt, es scheint nur in der Kommunikation etwas schiefgelaufen zu sein», erklärte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München. Die Vertreter der Vereine einigten sich in der nichtöffentlichen Sitzung auf das besonders bei Fanvertretern umstrittene Maßnahmenpaket.

Die Anträge, die die Richtlinien des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) betreffen, müssen vom DFB-Präsidium bei seiner Sitzung am 25. Januar noch abgesegnet werden. Dabei könne es aber nur «unwesentliche inhaltliche Anpassungen» geben, so die Deutsche Fußball Liga.

Innenminister von Bund und Ländern hatten DFL und DFB sowie die Vereine aufgefordert, nach vermehrten Ausschreitungen in den Arenen zu einer Entscheidung zu kommen.

Mehrere hundert Fans hatten sich trotz bitterer Kälte vor dem Frankfurter Hotel versammelt, ein Polizeiaufgebot riegelte die Tagungsstätte ab. An den vergangenen drei Spieltagen hatten die Anhänger in den Bundesliga-Stadien mit ihrer Schweige-Aktion über 12 Minuten und 12 Sekunden lautlos, aber eindrucksvoll protestiert.

Leserkommentare (0)