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28.05.2008

Mein Kleinstadt-Gemüsegarten

Es hat mir schon immer gefallen, bei meiner Oma im Gemüsegarten Karotten und Erdbeeren zu ernten oder zuhause Tomatenpflanzen aufzuziehen und eigene Tomaten anzubauen. Alles schmeckt so frisch, und man weiss, wo die Sachen herkommen. Genial. Das Unkraut-Jäten hab ich zwar immer als lästig empfunden, aber da haben meine Eltern immer den Grossteil erledigt, denn es war ja ihr Garten, in dem die Tomaten wuchsen.

Nun wohne ich nicht mehr zu Hause und habe auch keinen Gemüsegarten. Aber ich habe entdeckt, wie Bekannte und Nachbarn hier in England ihr Gemüse anbauen, und mache das jetzt auch. Als meine Eltern zu Besuch waren, habe ich ihnen die Idee geschildert, doch da waren sie erstmal nicht begeistert. "Das klappt doch nicht." Und: "Wir graben dir ein Stück Rasen zu einem Gemüsebeet um." Das waren die Kommentare. Langfristig will ich das Gemüsebeet auch in Angriff nehmen, aber diesen Sommer haben wir uns auf die Übergangslösung geeinigt.

Was es hier zu kaufen gibt, sind so eine Art grosse Kompost-Säcke, die man auf die Terrasse oder in den Garten legt. In diese Grow-Bags schneidet man drei Löcher und pflanzt seine verschiedenen Gemüsesorten rein. Ideal ist es für Tomaten und, wie man auf dem Foto sieht, gedeihen die auch ganz gut in meinem Mini-Garten. Karotten kann ich so leider nicht anbauen, aber ich habe eine Zucchini-Pflanze und probiere das mal.

Auch das Unkraut-Jäten bleibt mir so erspart. Wie die Ernte ausfällt lasse ich euch dann in ein paar Monaten wissen.