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Michael Douglas hat angegeben, dass seine Krebserkrankung durch beim Oralsex übertragene Viren ausgelöst wurde. © dpa
03.06.2013

Michael Douglas: Krebs durch beim Oralsex übertragene Viren

London/Berlin. Die überstandene Krebserkrankung von Hollywood-Star Michael Douglas (68) ist nach seinen eigenen Worten von Viren verursacht worden, die er sich beim Oralverkehr eingefangen hat. Rauchen oder Alkohol seien nicht der Auslöser seines Kehlkopfkrebses gewesen, sagte Douglas im Interview mit der britischen Zeitung «The Guardian» (Online-Ausgabe) am Sonntag.

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«Denn ohne zu speziell werden zu wollen, dieser bestimmte Krebs wird von HPV verursacht, die tatsächlich beim Oralverkehr übertragen werden», erklärte der Schauspieler. Humane Papillomaviren (HPV) können nicht nur Gebärmutterhalskrebs auslösen. Sie seien auch die Hauptursache beispielsweise für Mandel- und Zungenkrebs, schrieb die Pathologin Margaret Stanley von der Universität Cambridge im August 2012 im Fachjournal «Nature».

Ärzte hatten im August 2010 Kehlkopfkrebs bei Douglas festgestellt. Er hatte sich damals einer Chemotherapie unterziehen müssen. Im Januar 2011 sagte er in einer Fernsehshow, dass er die Erkrankung besiegt habe.

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