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Nichts geht mehr auf der A8 von der Nieferner Raststätte den Buckel hinunter in Richtung Anschlussstelle Pforzeim-Ost. Ein Geisterfahrer ist falsch von der Raststätte auf die A8 eingebogen. Nach dem Unfall wurde die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe gesperrt.
Nichts geht mehr auf der A8 von der Nieferner Raststätte den Buckel hinunter in Richtung Anschlussstelle Pforzeim-Ost. Ein Geisterfahrer ist falsch von der Raststätte auf die A8 eingebogen. Nach dem Unfall wurde die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe gesperrt. © Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg
21.05.2013

Mindestens 91 Tote bei Tornado in Oklahoma

Washington (dpa) - Bei dem Tornado im US-Bundesstaat Oklahoma sind nach offiziellen Angaben mindestens 91 Menschen ums Leben gekommen, sagte eine Gerichtsmedizinerin der Stadt Oklahoma City der «New York Times». Zuvor war von 51 Toten die Rede gewesen.

Mehr als 230 Menschen seien verletzt worden, berichtete der Lokalsender KFOR-TV unter Berufung auf Behörden. Die Suche nach Vermissten dauerte bei Anbruch der Nacht an. Die Opferzahlen könnten noch steigen, hieß es.

In einer Vorstadt von Oklahoma-City wurde eine Grundschule dem Erdboden gleichgemacht. Rettungskräfte suchten mit bloßen Händen nach Überlebenden. Unter den Trümmern wurden weitere Leichen befürchtet. Zahlreiche Kinder wurden zunächst vermisst. Einige hätten sich an sichere Zufluchtsorte retten können, berichtete der Sender CNN. U

Der Tornado hinterließ außerhalb von Oklahoma City eine mehr als drei Kilometer breite Schneise der Verwüstung. Mehr als 300 Häuser seien zerstört worden, hieß es. «Genau wie in dem Katastrophenfilm 'Twister'», beschrieb ein Augenzeuge dem Sender CNN das Wirbelsturm- Chaos. Eine Frau erzählte, dass von ihrem Haus nur eine Wand stehen geblieben sei. «Alles andere ist weg», sagte sie unter Tränen. Auch ihr Auto sei weggewirbelt worden.

Fernsehbilder zeigten die völlig zerstörte Plaza Tower Grundschule in der Vorstadt Moore. Auch das einzige Krankenhaus in Moore wurde schwer beschädigt. Der Tornado riss Teile des zweiten Stockwerks und des Dachs mit sich. 30 Patienten mussten in ein anderes Krankenhaus verlegt werden, berichtete der Sender FOX.

Präsident Barack Obama versprach Unterstützung aus Washington. Die Bundesregierung werde alle nötige Hilfe leisten, sagte Obama Gouverneurin Mary Fallin nach Angaben des Weißen Hauses in einem Telefongespräch zu.

Selbst erfahrene Retter äußersten sich schockiert über das Ausmaß der Zerstörung. «Es ist absolut furchtbar», meinte ein Rote-Kreuz-Helfer. Das Rote Kreuz richte unter anderem in Kirchen Notlager für Obdachlose ein.

Zwar hatten Meteorologen Unwetter für den Montag vorausgesagt. Aber es habe lediglich eine extrem kurze Vorwarnzeit von wenige Minuten vor dem Durchzug des Tornados gegeben, hieß es. Der Wetterbehörde zufolge zog der Wirbelsturm rund 40 Minuten auf einer Länge von etwa 30 Kilometern über den Boden hinweg.

Der bisher schwerste Tornado in Oklahoma hatte 1999 dieselbe Region schwer verwüstet. Damals kamen 36 Menschen ums Leben, mehr als 8000 Gebäude wurde beschädigt.