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Amelie und Paula mit dem riesigen Amethyst.
Amelie und Paula mit dem riesigen Amethyst.
30.03.2017

Mineralienforschung der besonderen Art

Pforzheim. Die Klasse 4a der Weiherbergschule war im Mineralienmuseum Pforzheim. Herr Single, ein Mitarbeiter des Museums, empfing uns am Eingang und schon ging sie los, unsere Forschungsreise in die Welt der Mineralien. In einem kleinen Versuch fanden wir heraus, dass Quarz härter als Eisen ist. Der wertvollste Quarzstein ist der Rauchquarz. Es gibt sogar den Pforzheimer Stinkquarz

„Der stinkt wie faule Eier“, erklärte uns Herr Single. Kleinere Quarzsteinen werden in einer sich drehenden Metalltrommel rund geschlagen. Man nennt sie dann Trommelsteine. Für unsere Klassenzimmerausstellung durften wir einige dieser Trommelsteine mitnehmen. Im Museum sind ungefähr 400 verschiedene Mineralien ausgestellt. Sie funkeln in den unterschiedlichsten Farben. Es gibt sogar einige Mineralien, die im Dunkeln leuchten. Die Ausstellungsstücke in der Dunkelkammer waren wirklich beeindruckend.

Herr Single testete auch unsere Muskelkraft. Mit nur einer Hand sollten wir ein großes Stück Schwerspat anheben. Der Name hätte uns eigentlich schon warnen müssen. Danach ging es noch zum größten und teuersten Ausstellungsstück des Museum. Ein Amethyst in einer riesigen Steindruse. Drusen sind Hohlräume, in denen sich Mineralien gebildet haben. Die größten Mineralienfunde kommen meist aus Brasilien, Indien oder Südafrika, aber auch in Pforzheim kann man einige der ausgestellten Mineralien finden.

„Bei eurem nächsten Spaziergang müsst ihr euch die Steine nur genau anschauen“, machte uns Herr Single Mut. Erste Funde konnten wir bereits wenige Tage später im Unterricht bestaunen. 10 Jahre gibt es das Mineralienmuseum jetzt schon im Untergeschoss der Schmuckwelten Pforzheim. Seine (fast) 100. Museumsführung machte Herr Single mit uns. 25 begeisterte Mineralienforscher gibt es nun an der Weiherbergschule Pforzheim.