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Beim Ästeschneiden hatte sich die Frau mit der Motorsäge den linken Arm abgetrennt. Bei dem Bild handelt es sich um ein Symbolbild und nicht die tatsächliche Motorsäge bei dem Vorfall.
Beim Ästeschneiden hatte sich die Frau mit der Motorsäge den linken Arm abgetrennt. Bei dem Bild handelt es sich um ein Symbolbild und nicht die tatsächliche Motorsäge bei dem Vorfall. © Symbolbild pixbay
18.08.2018

Mit Motorsäge abgetrennt: Ärzte retten in 7-Stunden-OP einen Arm

Buchkirchen. Eine 56-jährige Österreicherin, die sich vor sechs Tagen beim Ästeschneiden den linken Arm mit der Motorsäge abgetrennt hatte, kann das wieder angenähte Körperteil bereits etwas bewegen und die Finger spüren.

Die Ärzte sprachen gegenüber dem ORF von einem idealen Heilungsverlauf. Die Mediziner arbeiten nun an der Streckung und an der Bewegung der Finger. Die Frau erinnerte sich in dem ORF-Beitrag an dem Moment des Unglücks. «Und dann schau ich auf den Boden. Da liegt mein Arm. Mein Gott, war das grausig. Wie in einem Krimi.» Der Frau war nach dem Unglück der Arm in einer siebenstündigen Operation in einer Salzburger Klinik wieder angenäht worden. Geistesgegenwärtig hatten die Ersthelfer den verletzten Arm abgebunden und gekühlt.