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Bei einer Schießerei in Hilden sind ein Mann getötet und vier weitere verletzt worden. Drei Tage nach dem Blutbad sind die beiden durch Schüsse lebensgefährlich verletzten Mitarbeiter aus dem Koma erwacht.
Bei einer Schießerei in Hilden sind ein Mann getötet und vier weitere verletzt worden. Drei Tage nach dem Blutbad sind die beiden durch Schüsse lebensgefährlich verletzten Mitarbeiter aus dem Koma erwacht. © dpa
12.11.2012

Nach Blutbad in Hilden: Schwerverletzte aus Koma erwacht

Hilden. Drei Tage nach dem Blutbad in einer Fabrik in Hilden bei Düsseldorf sind die beiden durch Schüsse lebensgefährlich verletzten Mitarbeiter aus dem Koma erwacht. Ihr Gesundheitszustand sei aber weiterhin ernst, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag.

Der Betrieb in der Fabrik laufe inzwischen wieder in vollem Umfang. Nach wie vor ist das Motiv des 38-jährigen Arbeiters, der am Freitagabend auf seine Kollegen geschossen hatte, unklar. Es hätten sich bisher keine Hinweise auf einen Grund ergeben, sagte ein Polizeisprecher. Der Fabrikarbeiter hatte neun Schüsse abgefeuert und vier Kollegen verletzt, bevor er sich selbst erschoss.