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Die Frau, die nach einem Unfall am Montag lebend in einen Sarg gelegt wurde, ist nun an ihren Kopfverletzungen in der Klinik verstorben.
Die Frau, die nach einem Unfall am Montag lebend in einen Sarg gelegt wurde, ist nun an ihren Kopfverletzungen in der Klinik verstorben. © Symbolbild: dpa
04.09.2013

Nach Rettung aus Sarg Frau nun in Klinik verstorben

Heide. Eine zunächst irrtümlich totgeglaubte Frau ist einen Tag nach dem schweren Verkehrsunfall in Schleswig-Holstein gestorben. Die 72-Jährige sei am Dienstagabend im Westküstenklinikum in Heide ihren Verletzungen erlegen, sagte Harald Stender, Geschäftsführer des Klinikums, am Mittwoch.

Einen Zusammenhang mit der verzögerten Behandlung der Frau schloss er aus: «Die schweren Kopfverletzungen haben letztendlich zum Tod geführt.»

Die 72-Jährige war nach einem schweren Unfall auf der Autobahn A23 bei Itzehoe am Montag zunächst für tot erklärt und in einem Sarg weggebracht worden. Dann bemerkte der Bestatter in der Pathologie, dass die vermeintliche Leiche noch atmete. Bei dem Verkehrsunglück war ein mit drei Erwachsenen und vier Kindern besetzter Kombi in den Gegenverkehr geraten und mit einem anderen Auto frontal zusammengestoßen. Zwei Menschen starben, sechs wurden schwer verletzt.