nach oben
28.04.2008

Nanata Mawatani und die Indianer

Am 8.April 2008 hatten wir einen durch und durch indianischen Vormittag. Die 3. Klasse, die ein Indianerprojekt durchgeführt hatte und wir, die 4. Klasse der Grundchule Dürrn fuhren mit dem Bus nach Bretten. Dort besuchten wir das Indianermuseum und eine Lesung der Autorin Nanata Mawatani.

Frau Mawatani wurde 1937 in Berlin geboren und wuchs in Deutschland auf. Während vieler Reisen im Westen der USA konnte die Autorin sich einen Einblick in das Leben der Ureinwohner Amerikas verschaffen. Für ihr Buch "Weißer Vogel und Schwarzes Pferd" erhielt sie das Prädikat "Besonders Wertvoll". Sie ist mit ihrem Schriftstellernamen und ihrem Wissen schon eine Indianerin. Sie hat viele Indianerfreunde und zeigte uns den Indianischen Schmuck, den sie selbstgemacht und geschenkt bekommen hat.

Zuerst durften wir uns aber die vielen Sachen im Museum anschauen. Dort gab es Kleidung von Indianern, Waffen, Häute von Tieren, Mokassins, einen Planwagen, Fotos und Bilder und noch so viele Sachen, dass man sie nicht alle aufzählen kann. Wir versammelten uns in einem Tipi, das so groß war, dass alle Kinder hineinpassten. Dort sang uns Thomas Merbt, der Leiter des Museums 2 Indianerlieder vor. Herr Merbt ist von einem Indianerstamm adoptiert worden. Sein Indianername lautet auf Deutsch umgedrehter Apfel. Dazu muss man wissen, dass Apfel für die Indianer ein Schimpfwort ist, denn der Apfel ist außen rot und innen weiß. Dann erzählten uns Frau Mawatani, Herr Merbt und Big Bear, ein Indianer vom Stamm der Shoshonen aus Utah, USA, viel über die Indianer. Das war toll, denn wir durften auch jede Menge Fragen stellen. Wir erfuhren viel über das Leben der Indianer früher, aber auch darüber, wie es den Indianern Heute ergeht. Da haben wir auch viel Trauriges erfahren. Zu Schluss las Frau Mawatani aus ihrem Buch vor. Das war so spannend, dass sich viele von uns das Buch anschließend gekauft haben und von ihr signieren ließen. Wir wissen jetzt viel mehr über die Indianer. Es war ein toller Vormittag.

Howg Cola (So verabschiedet man sich auf indianisch)

Franziska Müller und Laura Lux, Klasse 4 der Grundschule Dürrn