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Große Augen wecken Mitleid: Einen Hund aus dem Tierheim sollte man sich aber nur holen, wenn genug Platz, Zeit und Geld vorhanden sind. Foto: Andrea Warnecke
Große Augen wecken Mitleid: Einen Hund aus dem Tierheim sollte man sich aber nur holen, wenn genug Platz, Zeit und Geld vorhanden sind. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
21.08.2014

Neuer Freund aus dem Tierheim: Zeit und Kosten nicht unterschätzen

Berlin (dpa/tmn) - Ein Haustier kostet Zeit und Geld - darüber muss sich jeder im Klaren sein, der einen Vierbeiner aus dem Tierheim adoptieren möchte. „Viele unterschätzen das“, sagt Ralf Wally von der Aktion Tier in Berlin. Deshalb seien die Tierheime überfüllt.

Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes nehmen Heime und Tierschutzvereine pro Jahr rund 70 000 Haustiere auf. „Die Tendenz steigt“, sagt Wally.

Ein Hund kostet laut Aktion Tier im Jahr zwischen 700 und 1500 Euro. Für ein Meerschweinchen, das nie allein gehalten werden sollte, rechnen Halter am besten mit 500 bis 600 Euro. Von exotischen Tieren sollten Anfänger lieber die Finger lassen, rät Wally: „Sie sind viel zu schwierig zu halten. Viele verenden oder werden an Tierheime zurückgegeben.“

Ein seriöses Tierheim erkennen Halter daran, dass sie mit dem aufgenommenen Tier nicht allein gelassen werden. In manchen Fällen bieten Tierheime an, nach einer Weile noch einmal auf einen Hausbesuch vorbeizukommen.