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Unser Bild zeigt das Murmeltier Phil bei der Wettervorhersage in Gobblers Knob in Punxsutawney/USA. In New York hatte Bürgermeister Bill de Blasio bei der Wettershow das Murmeltier Charles G. Hogg fallen gelassen. Eine Woche später war es tot.
Unser Bild zeigt das Murmeltier Phil bei der Wettervorhersage in Gobblers Knob in Punxsutawney/USA. In New York hatte Bürgermeister Bill de Blasio bei der Wettershow das Murmeltier Charles G. Hogg fallen gelassen. Eine Woche später war es tot. © dpa
26.09.2014

New Yorks Bürgermeister hat Ärger wegen eines toten Murmeltiers

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat Ärger, weil er für den Tod von Charles G. Hogg verantwortlich sein soll. Charles - genannt Chuck - war ein Murmeltier. De Blasio hatte das Tier im Februar fallenlassen. Eine Woche später war es tot - was mehr als ein halbes Jahr verheimlicht wurde.

Der Groundhog Day, spätestens seit dem Film «Und täglich grüßt das Murmeltier» auch in Europa bekannt, ist eine amerikanische Tradition. An Lichtmess (2. Februar) wird ein Murmeltier hervorgeholt, und wenn es seinen eigenen Schatten sieht, also die Sonne scheint, sei noch sechs Wochen Winter. De Blasio rutschte das Tier jedoch aus seinen dicken Handschuhen. Es stürzte aus beachtlicher Höhe, der Bürgermeister ist fast zwei Meter groß, auf den Boden. Eine Woche später war «Chuck» tot.

Das Tier sei an inneren Verletzungen gestorben, die nur vom Sturz herrühren könnten, schreibt die De Blasio nicht gewogene «New York Post». Viel schlimmer aus Sicht des Blattes: Der Zoo, dessen Etat zum Großteil die Stadt bezahlt, habe den Tod des Murmeltiers mehr als ein halbes Jahr verheimlicht und eine andere Todesursache angegeben. Die «New York Times» meldet jedoch, Chuck sei nach dem Sturz untersucht worden und ganz munter gewesen. Offenbar sei das Tier später ein zweites Mal gestürzt. Der Zoo will die jährliche Zeremonie jetzt ändern, «um das Tier und den Bürgermeister zu schützen».