nach oben
Boote werden am in Houston auf der überfluteten «Tidwell Road» zur Evakuierung von Flutopfern eingesetzt.
Boote werden am in Houston auf der überfluteten «Tidwell Road» zur Evakuierung von Flutopfern eingesetzt. © dpa
29.08.2017

News to go: «Harvey» verwüstet große Teile von Texas

Paddelboote und Jetskis in den Straßen, Schlangen und ein Alligator in den Vorgärten. Aus Teilen von Texas hat Sturm «Harvey» ein Katastrophengebiet gemacht. Zehntausende verlieren ihr Zuhause, noch mehr sind ohne Strom, vielen fehlt sogar Trinkwasser. Es sind die schlimmsten Überflutungen, die der US-Bundesstaat je erlebt hat. Und es könnte noch schlimmer werden, sagen Meteorologen voraus. Der verzweifelte Kampf der Rettungskräfte gegen die Wassermassen geht heute weiter. Auch US-Präsident Donald Trump will die Katastrophenregion besuchen.

Schlagzeilen der Nacht

• Nordkorea schießt Rakete über Japan hinweg

• Harvey: Katastrophenfall auch in Louisiana

• Flüchtlingsgipfel: Asyl-Prüfung schon in Afrika

• Anwalt droht VW mit 5.000 weiteren Klagen

• Zwei Tote durch Schüsse in einer Bücherei in New Mexico

Menschen der Nacht

Familie Zuckerberg

Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan haben eine zweite Tochter bekommen. Der Facebook-Gründer verkündete die Ankunft von Töchterchen August gestern in einem Facebook-Eintrag.

Zahl der Nacht

2,7 Millionen

Immer mehr Menschen in Deutschland gehen zusätzlich zu ihrem Hauptberuf einem Nebenjob nach. Laut Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit übten im Dezember 2016 fast 2,7 Millionen Menschen im Nebenjob eine geringfügige Beschäftigung aus.

Zitat der Nacht

„ Wir werden das überstehen. Wir werden gestärkt daraus hervorgehen und glaubt mir, wir werden größer, besser, stärker sein als jemals zuvor.
(US-Präsident Donald Trump am Montag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus über das verheerende Hochwasser in Texas.)

Top-Themen des Tages

Nordkorea schießt Rakete über Japan hinweg
Der Konflikt um Nordkorea eskaliert weiter: Unbeeindruckt von allen Strafmaßnahmen schoss die weitgehend isolierte Führung in Pjöngjang erneut eine Rakete ab. Diesmal flog sie über Japan. Die Regierung in Tokio forderte nach dem Abschuss die Einberufung des UN-Sicherheitsrats. Ein Regierungssprecher in Tokio sprach von einer beispiellos ernsten und schweren Bedrohung. Während Japan und seine Schutzmacht USA den Druck auf Pjöngjang nun weiter erhöhen wollen, demonstrierte Südkorea in der Nacht militärische Stärke. Vier Kampfjets hätten auf einen Schießplatz in der Nähe der innerkoreanischen Grenze Bomben fallen lassen, hieß es.

Der Kampf gegen das Allerschlimmste - Texas im Ausnahmezustand

Der verheerende Tropensturm «Harvey» hat den US-Bundesstaat Texas weiter fest im Griff. Rettungskräfte kämpften bis in die Nacht gegen die Fluten. Die Küstenwache sprach von mehr als 3000 Menschen, die allein gestern aus den überfluteten Gebieten gerettet worden seien. Bis zum Montagabend (Ortszeit) bestätigten die Behörden offiziell drei Tote, manche US-Medien berichteten aber von höheren Zahlen. Zahlreiche Menschen wurden vermisst. US-Präsident Donald Trump sagte den Betroffenen rasche Hilfe zu. Er will heute nach Texas reisen, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen.

Vier Wochen vor der Wahl: Merkel lässt sich ausfragen

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich den Fragen der Hauptstadtpresse. Bei der traditionellen Sommer-Pressekonferenz dürfen die Journalisten zu allen Themen Fragen stellen. Vier Wochen vor der Bundestagswahl wird sich die Spitzenkandidatin der CDU auch Fragen zu ihrem Wahlkampfstil gefallen lassen müssen.

Gabriel wird zu drittem US-Besuch in Washington erwartet

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wird knapp vier Wochen vor der Bundestagswahl zu seinem dritten Besuch in Washington erwartet. Er wolle mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson die drängenden Probleme in aller Welt besprechen, sagte Gabriel. Unter anderem solle es um die Lage in Nordkorea gehen, aber auch um die mangelnden Fortschritte in der Ukraine und die zukünftige Strategie in Afghanistan.

«Reichsbürger» wegen Mordes an Polizeibeamtem vor Gericht

Wegen Mordes an einem Polizisten muss sich von heute (09.00 Uhr) an ein sogenannter Reichsbürger vor dem Landgericht in Nürnberg verantworten. Der 49 Jahre alte Mann hatte laut Anklage im Oktober 2016 bei einem Routineeinsatz im mittelfränkischen Georgensgmünd (Landkreis Roth) den Beamten eines Spezialeinsatzkommandos erschossen. Zwei weitere Polizisten wurden verletzt.

Macron gibt Richtung für Frankreichs Außenpolitik vor

Der französische Präsident Emmanuel Macron hält um 11.00 Uhr eine Grundsatzrede zur Außenpolitik. Dreieinhalb Monate nach seinem Amtsantritt spricht der Staatschef der UN-Veto-Macht vor den versammelten französischen Botschaftern im Élysée-Palast. Frankreichs Präsidenten nutzen diesen alljährlichen Termin in der Regel, um ihren politischen Kurs darzulegen.