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Hamburgs Erster Bürgermeisters Olaf Scholz. Foto: dpa
Hamburgs Erster Bürgermeisters Olaf Scholz. Foto: dpa
12.07.2017

News to go: Regierungserklärung zu G20-Gipfel erwartet

Die Staats- und Regierungschefs sind längst abgereist, die Krawalle sind vorbei, doch die Vorgänge rund um den G20-Gipfel in Hamburg beschäftigen weiter Politik und Öffentlichkeit. Mit Spannung wird heute die Regierungserklärung des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz in der Hamburgischen Bürgerschaft erwartet. Nach Rücktrittsforderungen steht Scholz ebenso wie seine SPD-Mehrheitsregierung mächtig unter Druck.

Schlagzeilen der Nacht

• Busunglück auf A9: Brandursache eingegrenzt
• G20-Krawalle: Merkel reagiert gelassen auf Gabriels Kritik
• Russland-Kontakte: Druck auf Trump Junior wächst
• Zahl der Schüler steigt stärker als erwartet
• Takata weitet Airbag-Rückruf aus
• Großbrand auf Recyclinghof nahe Bad Harzburg
• Kittel gewinnt zehnte Tour- Etappe

Mensch der Nacht

Hasan Ismaik: Nach wochenlangen Verhandlungen ist die Zukunft von 1860 München in der Fußball-Regionalliga nach Clubangaben gesichert. Wie die «Löwen» in der Nacht bekanntgaben, einigten sich der Verein sowie Investor Hasan Ismaik und der Hauptsponsor auf einen Deal zur weiteren Finanzierung. Wie die «Bild»-Zeitung berichtete, konnte der Verein gerettet werden, weil Gesellschafter und Mehrheitseigner Ismaik ein 2018 fälliges Darlehen in Millionenhöhe stundete.

Zahl der Nacht

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Die beim G20-Gipfel in Hamburg eingesetzten Polizisten aus Bayern bekommen drei Tage Sonderurlaub. Außerdem können sie sich ihre Überstunden ausbezahlen lassen.

Top-Themen des Tages

Olaf Scholz gibt Regierungserklärung zu G20-Krawallen ab

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist seit den Krawallen am Rande des G20-Gipfels massiver Kritik ausgesetzt. Um 13.30 Uhr gibt er eine Regierungserklärung zu den Ausschreitungen ab. Es wird damit gerechnet, dass sich der SPD-Bundesvize in der Bürgerschaft zu seiner persönlichen Verantwortung und zum Polizeieinsatz während des Gipfels äußert. Die Hamburger CDU und die AfD haben bereits seinen Rücktritt gefordert.

Immer mehr ältere Menschen arbeiten

Das Statistische Bundesamt gibt um 08.00 Uhr in Wiesbaden bekannt, wie viele ältere Menschen im Alter von 65 bis 74 Jahre im vergangenen Jahr gearbeitet haben. In den Jahren zuvor hatte diese Zahl stark zugenommen. So hat sich die Quote der Erwerbstätigen im Alter von 65 bis 69 Jahren binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt: Betrug sie 2005 noch 6,5 Prozent, lag sie 2015 bei 14,5 Prozent.

Entwicklung der Schülerzahlen bis 2030

Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht um 08.00 Uhr in Gütersloh ihre Berechnungen zur Schülerzahl im Jahr 2030. Die Kultusministerkonferenz arbeitet aktuell mit einer Zahlenbasis aus dem Jahr 2012. Demnach werden 2030 bundesweit 7,2 Millionen Kinder in die Schulen gehen. Eine möglichst exakte Prognose ist wichtig, um Schulbauten und die Besetzung von Lehrerstellen bedarfsgerecht planen zu können. Schon heute gibt es besonders in Großstädten teilweise einen Mangel an wohnortnahen Schulplätzen.