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25.07.2012

Panda nach Trauer um Baby wieder wohlauf

Auch Pandabären können trauern. Die Bärin Shin Shin im Ueno-Zoo von Tokio verlor den Appetit, als ihr Baby kurz nach der Geburt starb. Nun scheint es ihr wieder besser zu gehen.

Bildergalerie: Panda nach Trauer um Baby wieder wohlauf

Tokio - Nach der Trauer um ihr früh gestorbenes Baby ist Japans Panda-Star wieder ins Rampenlicht zurückgekehrt. Shin Shin hatte Anfang des Monats in Tokios berühmtem Ueno-Zoo einen Jungen zur Welt gebracht, der jedoch zur tiefen Trauer der Japaner nach nur einer Woche starb. Milch seiner Mutter war in die Atemwege geraten. Am Mittwoch gestattete der Zoo der Öffentlichkeit erstmals wieder, einen Blick auf die Panda-Dame zu werfen. Die seit dem 30. Juni fürsorglich abgeschirmte Shin Shin hatte seit den Tagen vor der Geburt ihres Babys immer weniger gegessen. Nach dem plötzlichen Tod ihres Jungen hatte sie den Appetit verloren, hat sich laut Medien jedoch inzwischen davon erholt und spaziert auch wieder häufiger herum.

Es war der erste Panda-Nachwuchs im ältesten Zoo des Landes seit 1988 und der erste, der dort auf natürliche Weise gezeugt wurde. Bis dahin waren drei Panda-Babys im Ueno-Zoo zur Welt gekommen, alle mittels künstlicher Befruchtung. Die Geburt des namenlosen kleinen Pandas am 5. Juli hatte einen Riesenrummel in Japan ausgelöst, Zeitungen druckten sogar Sonderausgaben. Nun hoffen viele Japaner, dass Shin Shin noch ein Baby zur Welt bringt. Die Panda-Dame und ihr Gatte Ri Ri waren im Februar 2011 von China ausgeliehen worden.