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Der "Weltballon" unweit vom Checkpoint Charlie hängt Berlin schräg in der Luft und wird zum Spielball von Windböen. Die halboffene Kabine für Passagiere unterhalb des Ballons war währenddessen nach Bericht einer Augenzeugin mit etwa einem Dutzend Menschen besetzt. Einige kauerten sich demnach hin und hielten sich fest. Wegen des starken Windes gelang es für mehrere Minuten nicht, den Ballon wieder an den Boden zu holen, er driftete immer wieder in Richtung eines Hauses ab.
Der "Weltballon" unweit vom Checkpoint Charlie hängt Berlin schräg in der Luft und wird zum Spielball von Windböen. Die halboffene Kabine für Passagiere unterhalb des Ballons war währenddessen nach Bericht einer Augenzeugin mit etwa einem Dutzend Menschen besetzt. Einige kauerten sich demnach hin und hielten sich fest. Wegen des starken Windes gelang es für mehrere Minuten nicht, den Ballon wieder an den Boden zu holen, er driftete immer wieder in Richtung eines Hauses ab. © dpa
04.05.2016

Passagiere in Todesangst: Berliner Aussichtsballon gerät in Turbulenzen

Der in gefährliche Turbulenzen geratene Berliner Aussichtsballon nahe dem Checkpoint Charlie bleibt vorerst am Boden. Die Polizei untersagte am Dienstagabend den weiteren Betrieb, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte. Das Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig müsse zunächst untersuchen, wie es zu dem Notfall gekommen sei. Erst danach könne der Betrieb wieder aufgenommen werden. Geklärt werden müsse vor allem, warum der Ballon trotz vorausgesagter starker Windböen startete. Bei dem Aufstieg am Dienstagnachmittag war laut Feuerwehr niemand verletzt worden.

Der Fessel-Ballon war mit 19 Passagieren und dem Ballonführer an Bord in 150 Meter Höhe aufgestiegen, als eine Unwetterfront aufzog. Daraufhin hatte der Ballonführer den Ballon wieder sinken lassen, geriet aber in eine Kaltfront, die den Ballon immer wieder durchschüttelte und in gefährliche Schieflage brachte. Er empfahl den Passagieren, sich flach hinzulegen. Erst nach einigen Minuten konnte der Ballon wieder auf den Boden geholt werden.