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Mit erfundenen Nachnahmesendungen soll ein Mitarbeiter der Poststelle des Deutschen Bundestages rund eine Dreiviertelmillion in seiner Tasche gewirtschaftet haben. Das Geld soll der 43-jährige Postamtsleiter mit einem Schöneberger Postboten geteilt haben.
Mit erfundenen Nachnahmesendungen soll ein Mitarbeiter der Poststelle des Deutschen Bundestages rund eine Dreiviertelmillion in seiner Tasche gewirtschaftet haben. Das Geld soll der 43-jährige Postamtsleiter mit einem Schöneberger Postboten geteilt haben. © dpa
14.12.2012

Poststellen-Mitarbeiter prellt Deutschen Bundestag um 780.000 Euro

Das Berliner Landgericht verhandelt ab heute gegen einen Mitarbeiter der Poststelle des Deutschen Bundestages. Der 43-Jährige soll unter Missbrauch seiner Stellung knapp 780.000 Euro in seine Tasche gewirtschaftet haben.

Von März 2007 bis Januar 2012 wird ihm Untreue in 246 Fällen vorgeworfen. Das Geld soll der Mann mit einem Postboten geteilt haben, der wegen Beihilfe angeklagt ist. Der Postbote soll den Bundestagsmitarbeiter mit Blankobelegen für Nachnahmesendungen versorgt haben. Dieser soll die Belege ausgefüllt, quittiert und über den Bundestag abgerechnet haben. Die Gelder für die erfundenen Pakete seien auf Konten der Angeklagten geflossen. dpa