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Maja von Hohenzollern liebt Hunde - und fordert deshalb ein Asylrecht für Hunde. Ausgerechnet in einem Land, das ihrer Ansicht nach "hundefeindlich" sein, weil man von Leuten schief angeschaut werde, wenn man seinen Vierbeiner auf die Straße koten lässt. © dpa
07.11.2012

Prinzessin von Hohenzollern will Asylrecht für Hunde

„In manchen Familien sind Hunde mit Stammbaum so eine Art Adelsersatz“, witzelte einst der Schweizer Autor Ralph Boller. Und dann gibt es auch noch Adelige mit langem Stammbaum, die auf den Hund gekommen sind, beziehungsweise auf die Idee, das Wohl und Wehe der Hunde auf ihre Fahnen zu schreiben. Die schon mit Hündchen im „Promi-Dinner“ bei VOX zu C-Promi-Ehren gekommene Maja Prinzessin von Hohenzollern (41) gehört dazu. Sie wünscht sich jetzt ein Asylrecht für Hunde.

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«Auch Hunde sind Asylanten, weil sie in ihren Ländern verfolgt werden», sagte die blonde Prinzessin bei der Eröffnung einer Ausstellung mit Hunde-Fotos in Frankfurt. Maja von Hohenzollern setzt sich für den Tierschutz ein und hat selbst 14 Hunde - «alles gerettete», wie sie bei der Veranstaltung am Dienstagabend erzählt. Gerade habe ihre Hilfsorganisation 40 Hunde aus der Ukraine gerettet. Dort habe man vor der Fußball-Europameisterschaft Hunde misshandelt, gefangen und getötet, «mit dem Wissen der Sportler und der Verbände».

Ziemlich «hundefeindlich» ist aus ihrer Sicht auch Deutschland: «Man findet mit Hunden kaum eine Wohnung und wenn der Hund auf der Straße einen Haufen macht, wird man schief angeschaut.» Ob das Prinzesschen auch schief schaut, wenn sie mit ihren Pumps selbst auf der Straße in so einen Hundehaufen tritt, ist nicht überliefert. Und wenn Deutschland schon so «hundefeindlich» ist, macht es dann Sinn, in diesem Land ein Asylrecht für Hunde mit und ohne Stammbaum zu fordern?

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