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Passanten rennen in der Nähe des Tatorts über eine Straße. Foto: Oriol Duran
Passanten rennen in der Nähe des Tatorts über eine Straße. Foto: Oriol Duran
18.08.2017

Protokoll der Attacken in Spanien: Was passierte wann?

Barcelona (dpa) - Spanien wird vom Terror erschüttert. Was in den vergangenen Tagen und Stunden geschah:MITTWOCH

23.17 Uhr: In einem Wohnhaus im südkatalanischen Alcanar kommt es zu einer Gasexplosion. Ein Mensch stirbt, sieben werden verletzt. Die Polizei sieht später «klare» Verbindungen zum Anschlag in Barcelona.

DONNERSTAG

16.50 Uhr: Ein Lieferwagen rast über die Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona. 13 Menschen sterben, Dutzende werden verletzt.

17.10 Uhr: Die Polizei in Barcelona informiert erstmals per Twitter über den Vorfall auf den Ramblas.

18.50 Uhr: Der Zwischenfall in Barcelona wird wie ein Terroranschlag behandelt. Das teilt die Polizei per Twitter mit.

20.06 Uhr: Die Polizei bestätigt auf Twitter die Festnahme eines Verdächtigen.

20.18 Uhr: Der katalanische Innenminister Joaquim Forn twittert, dass in Barcelona mindestens 13 Menschen getötet wurden.

Gegen 21.20 Uhr: Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont gibt bekannt, dass zwei Verdächtige festgenommen wurden.

Gegen 21.30 Uhr: Die IS-Terrormiliz reklamiert laut ihrem Sprachrohr Amak den Terroranschlag in Barcelona für sich.

FREITAG

Gegen 1.30 Uhr: Die Polizei rückt zu einem Einsatz im katalanischen Küstenort Cambrils aus. Fünf mutmaßliche Attentäter, die wohl einen Anschlag verüben wollten, werden getötet. Zuvor hatten diese auf der Flucht mit dem Wagen mehrere Menschen verletzt. Eine Frau stirbt später.

8.35 Uhr: Die Polizei twittert, in Ripoll sei ein dritter Verdächtiger zu dem Vorfall in Barcelona festgenommen worden.

Gegen 11.40 Uhr: Das Auswärtige Amt teilt in Berlin mit, dass 13 Deutsche in Barcelona teils lebensgefährlich verletzt wurden. Möglicherweise gebe es auch einige unter den Todesopfern.

12.00 Uhr: Schweigeminute auf der Plaça de Catalunya.

13.44 Uhr: Ein vierter Verdächtiger sei festgenommen worden, heißt es auf dem Twitter-Account der Polizei.