nach oben
Spieler Junior Malanda vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg posiert am 30.07.2014 während des offiziellen Fototermins für die Saison 2014-15 in der Volkswagen-Arena in Wolfsburg (Niedersachsen). Foto: Peter Steffen/dpa
Junior Malanda © dpa
04.07.2016

Prozess-Auftakt um Unfalltod des Wolfsburger Fußballprofis Junior Malanda

Minden. Das Amtsgericht Minden arbeitet am Montag (10.00 Uhr) den Unfalltod des belgischen Fußballers Junior Malanda auf. Auf der Anklagebank sitzt 18 Monate nach dem Unglück ein Freund des ehemaligen Fußball-Profis des Bundesligisten VfL Wolfsburg. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann, der heute 21 Jahre alt ist, fahrlässige Tötung vor. Er saß bei dem Unfall im Januar 2015 am Steuer eines Geländewagens und soll auf regennasser Fahrbahn schneller als die erlaubten 80 Stundenkilometer gefahren sein. Malanda saß nicht angeschnallt auf der Rückbank und war bei dem Unfall bei Porta Westfalica aus dem Auto geschleudert worden. Weltweit hatte der Tod des 20 Jahre alten Talents Entsetzen ausgelöst. Das Gericht will noch am Montag ein Urteil fällen.