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Ein Regionalzug auf der Bahnstrecke nahe Garding bei St. Peter-Ording hatte das Auto einer Urlauberfamilie gerammt. Ein Kind wurde dabei getötet.
Ein Regionalzug auf der Bahnstrecke nahe Garding bei St. Peter-Ording hatte das Auto einer Urlauberfamilie gerammt. Ein Kind wurde dabei getötet. © dpa
12.05.2015

Regionalzug rammt Auto: Kind stirbt - Unglücksursache weiter unklar

Garding. Auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Schleswig-Holstein hat ein Regionalzug ein Auto mit einer fünfköpfigen Urlauberfamilie aus Hamburg gerammt. Dabei wurde nach Angaben der Bundespolizeidirektion Flensburg ein fünfjähriges Kind getötet. Ein weiteres Kind und drei Erwachsene in dem Auto wurden schwer verletzt.

In dem Zug mit 48 Reisenden und einem Lokführer erlitten drei Menschen einen Schock, ein Fahrgast leichte Verletzungen durch einen Sturz.

Die Unglücksursache und die Schadenshöhe seien noch unklar, hieß es. Der Übergang in Nordfriesland sei nicht durch Schranken sondern lediglich mit Andreaskreuzen gesichert. Die Bergungsarbeiten auf der eingleisigen Strecke dauerten bis kurz nach 20 Uhr. Der Wagen lag schwer beschädigt neben der Strecke auf dem Dach in einem Graben.

Der Wagen war am Nachmittag gegen 17.46 Uhr auf dem Bahnübergang in Kirchspiel-Garding mit dem Regionalzug St. Peter-Ording-Tönning zusammengeprallt. Die Ermittler suchen nach der Unfallursache. Der Wagen wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag sagte. Der Lokführer hatte den Wagen auf dem Bahnübergang in Kirchspiel-Garding bemerkt, die Kollision trotz Hupen und Vollbremsung aber nicht mehr verhindern können. Die Passagiere setzten ihre Reise nach einer ärztlichen Untersuchung in einem Bus fort. Die Bergungsarbeiten auf der eingleisigen Strecke dauerten bis kurz nach 20 Uhr.