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19.11.2012

Russin lässt Töchter drei Jahre lang den toten Vater "pflegen"

Den Polizisten wird sich zuerst der Magen umgedreht haben und dann dürfte ihnen die Kinnlade heruntergefallen sein. Die im Müll in der russischen Stadt Jaroslawl gefundenen Leichenteile gehörten zu einem Mann, der lange tot in einer Wohnung lag. Weil sie auf seine Auferstehung hoffte, hat eine Russin drei Jahre lang ihre Töchter den toten Vater „pflegen“ lassen.

Die beiden minderjährigen Mädchen hätten täglich dem an einer Krankheit gestorbenen Mann Essen ans Bett bringen und mit dem Toten reden müssen, teilten die Ermittler in Jaroslawl am Montag der Agentur Interfax zufolge mit. Über wahrscheinliche Geruchsbelästigungen und andere unangenehme Dinge in Folge der Verwesung oder über den Grad einer möglichen Mumifizierung ist nichts bekannt geworden.

Als die Familie schließlich umzog, warfen die 9 und 14 Jahre alten Töchter die Leichenteile kurzerhand in den Müll. dpa

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