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15.12.2011

Schießerei im Ruhrgebiet: Zwei Brüder lebensgefährlich verletzt

Bottrop. Bei einer Schießerei im Ruhrgebiet sind zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Die Tat ereignete sich am späten Donnerstagnachmittag direkt an einer Grundschule in Bottrop, wie die Polizei bestätigte. Der unbekannte Schütze entkam. Möglicherweise waren es auch mehrere Täter. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein.

Einen direkten Bezug zu der Albrecht-Dürer-Schule gab es nach ersten Erkenntnissen der Ermittler nicht. „Der eigentliche Tatort befindet sich auf dem Gehweg vor der Schule“, erläuterte ein Sprecher. Da die Schießerei gegen 17.40 Uhr passierte, seien keine Kinder an dem Ort gewesen.

Bei den Schwerverletzten handelt es sich laut Polizei um zwei Bottroper Brüder im Alter von 24 und 25 Jahren. Einer der beiden kam per Rettungshubschrauber in eine Essener Klinik, wie die Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe berichteten. Sein Zustand soll kritisch sein.

Die Hintergründe der Tat waren laut Polizei zunächst völlig offen. „Zu den Tätern kann ich noch gar nichts sagen“, sagte der Sprecher. Unklar sei auch, ob sich der oder die Täter zu Fuß oder mit einem Auto davongemacht haben.

Die „Recklinghäuser Zeitung“ berichtete online von zwei Tätern: einer sei möglicherweise mit einem dunklen VW Golf geflohen, ein anderer zu Fuß. Die Polizei bestätigte diese Angaben nicht. „Wir sind mit starken Kräften vor Ort“, sagte der Sprecher. „Bei so einem Anlass wird mobilisiert, was wir haben.“

Laut einem Augenzeugen war die Bottroper Glückaufstraße, an der die Grundschule liegt, am Abend komplett abgeriegelt. Schaulustige beobachteten, wie die Feuerwehr zur Spurensicherung ein Zelt errichtete. Am Tatort war eine kleine Blutlache zu sehen; ein Turnschuh lag auf dem Gehweg. dpa

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