nach oben
Oft sind es nur Schlüssel, Regenschirme oder Handys, die im Fundbüro landen. Manchmal ist aber auch eine echte Kuriosität darunter. Foto: DPA-Symbolbild
Oft sind es nur Schlüssel, Regenschirme oder Handys, die im Fundbüro landen. Manchmal ist aber auch eine echte Kuriosität darunter. Foto: DPA-Symbolbild
22.12.2015

Schildkröte, Bettwäsche und Kettensäge: Kuriose Fundstücke im Südwesten

Pforzheim/Stuttgart/München. In Tiefenbronn wartete 2009 eine Wasserschildkröte auf ihren Besitzer. In einer Eutinger Bankfiliale wurde gar einmal Bettwäsche gefunden und anschließend im örtlichen Bürgerbüro abgegeben. Was verloren geht, landet mit ein bisschen Glück in einem Fundbüro. Im Südwesten passiert das immer häufiger. Eine der kuriosesten Fundstücke tauchen jedoch meist auf dem Münchner Oktoberfest auf.

„Es ist in den letzten Jahren immer mehr geworden,“ sagt Dieter Wolf, Leiter des Fundbüros der Stadt Stuttgart. Auch in anderen Großstädten im Südwesten ist dies der Fall. Eine eindeutige Erklärung gebe es nicht - vielleicht seien die Menschen pflichtbewusster oder ehrlicher geworden. 10.000 bis 12.000 Fundsachen schlagen im Jahr im Stuttgarter Fundbüro auf, der Großteil davon sind Schlüssel.

Doch nicht bei allen Fundsachen kann Wolf sich erklären, wie sie verloren werden. Dieses Jahr nahm das Büro etwa eine E-Gitarre samt Verstärker, ein neues Kaminbesteck sowie eine Kettensäge an. Eine Besonderheit: Zweimal jährlich kommen je 30 Säcke mit Kleidung an - die gesammelten Überreste der Volksfeste in Bad Canstatt. kri/dpa