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Schlag gegen Hundehändler in Birkenfeld 

Schlag gegen Hundehändler in Birkenfeld

Mit Zwergspitz-Welpen wollte ein Händlerpaar aus Pforzheim Geld machen. Weil die Verkäufer aber gesetzliche Bestimmungen nicht einhielten, beschlagnahmten die Veterinärämter der Stadt Pforzheim und des Enzkreises 13 kleine Hunde, die in einem abgelegenen Wochenendgrundstück in Birkenfeld untergebracht worden waren.

Die Stadt Pforzheim hatte der Familie, die die Welpen über Kleinanzeigen im Internet anbot, bereits den gewerbsmäßigen Handel untersagt – die Räumlichkeiten in Pforzheim seien dafür nicht geeignet gewesen, erklärte das Landratsamt Enzkreis. Die Spitze wurden jetzt ins Pforzheimer Tierheim gebracht. Das Händlerpaar habe nach dem Verbot der Stadt die Hunde nach Birkenfeld transportiert, so die Veterinäre. Doch sie kamen den Händlern auf die Spur, sagte Dr. Ulrich Dura, der Leiter des Kreisveterinäramts. „Die Welpen waren allem Anschein nach erst vor kurzem aus dem Ausland eingeführt worden und warteten nun darauf, zu einem Stückpreis von rund 400 Euro über das Internet verkauft zu werden“, so Dura.
Einige der jungen Hunde waren offensichtlich bereits im Alter von weniger als acht Wochen vom Muttertier getrennt worden, sagte der Veterinär. Für sich allein betrachtet stelle dies bereits einen gravierenden Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Er freue sich, dass gemeinsam mit der Stadt Pforzheim ein „weitreichender Tierschutzfall aufgeklärt werden konnte“. Die Welpen warten nunmehr im Tierheim Pforzheim auf ihre Vermittlung. „Ihre ehemaligen Besitzer werden in Kürze wenig erfreuliche Post von den Behörden erhalten“, kündigten die beiden Veterinärämter an.