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Der Mann, der im US-Bundesstaat Michigan anscheinend wahllos geschossen und mindestens sechs Menschen getötet hat, soll noch am Tattag Fahrgäste chauffiert haben.
Der Mann, der im US-Bundesstaat Michigan anscheinend wahllos geschossen und mindestens sechs Menschen getötet hat, soll noch am Tattag Fahrgäste chauffiert haben. © dpa
22.02.2016

Schütze von Michigan chauffierte noch am Tattag Kunden

Detroit (dpa) - Der Mann, der im US-Bundesstaat Michigan anscheinend wahllos geschossen und mindestens sechs Menschen getötet hat, soll noch am Tattag Fahrgäste chauffiert haben. Der 46-jährige Tatverdächtige habe für den Fahrdienst Uber gearbeitet und am Tag der tödlichen Schüsse mehrere Passagiere gefahren, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf die Polizei. Uber erklärte, der Fahrer sei bei einer Sicherheitsprüfung nicht aufgefallen. Der Fahrdienst sprach von einem «verheerenden Verbrechen» und versprach jede Hilfe bei der Aufklärung.

Zwei Opfer schwebten nach den Schüssen aus der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) noch in Lebensgefahr, darunter eine 14-Jährige. Zunächst hatte es geheißen, das Mädchen sei seinen Verletzungen erlegen und die Zahl der Todesopfer damit auf sieben gestiegen.

Tatsächlich sei der Teenager für tot erklärt worden, aber mit Blick auf geplante Organspenden im Krankenhaus an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen worden, zitierte die Zeitung «Kalamazoo Gazette» die Staatspolizei in Michigan. Dann habe das Mädchen plötzlich die Hand seiner Mutter gedrückt. «Sie befindet sich in einem extrem kritischen Zustand», sagte Sprecher Dale Hinz. Das Mädchen kämpfe weiter um sein Leben.

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