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«Wir haben erheblichen Nachholbedarf bei den Einkommen», sagt der SPD-Kanzlerkandidat. Foto: Bernd von Jutrczenka
«Wir haben erheblichen Nachholbedarf bei den Einkommen», sagt der SPD-Kanzlerkandidat. Foto: Bernd von Jutrczenka
01.02.2017

Schulz-Effekt: SPD auch in zweiter Umfrage bei 26 Prozent

Berlin (dpa) - Der «Schulz-Effekt» in den Umfragen setzt sich fort. Auch im Wahltrend von «Stern» und RTL legt die SPD nach der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten von 21 auf 26 Prozent zu und erreicht damit den höchsten Wert seit der Bundestagswahl 2013.In der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage verliert die Union zwei Punkte und kommt nun auf 35 Prozent. Auch im jüngsten Insa-Meinungstrend für die «Bild»-Zeitung war die SPD mit jetzt 26 Prozent auf das

beste Ergebnis seit zweieinhalb Jahren gekommen.

Im «Stern»-RTL-Wahltrend holt der SPD-Mann Schulz auch in der

Kanzlerpräferenz auf. Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich demnach 33 Prozent der Wahlberechtigten für Schulz entscheiden und 42 Prozent für Angela Merkel (CDU).

Skeptisch beurteilten die meisten Wähler die Möglichkeit, dass Schulz bei der Bundestagswahl im September tatsächlich Merkel im Kanzleramt ablösen könnte. Eine klare Mehrheit von 61 Prozent ist der Auffassung, dass Merkel auch weiterhin Kanzlerin bleibt. Selbst von den SPD-Anhängern erwarten 52 Prozent keinen Sieg von Schulz, wie eine weiteren Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins «Stern» ergab.

In zwei wichtigen Kategorien führt allerdings Schulz vor Merkel: 41 Prozent nehmen ihm ab, dass er

auf der Seite der «kleinen Leute» steht - Merkel kommt hier nur auf 31 Prozent. Und 49 Prozent sagen, dass Schulz eine geschlossene Partei hinter sich hat, von Merkel meinen das nur 28 Prozent.

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