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Sex mit einer Gefangenen in einer offenen Knastzelle kommt einem Justizbeamten teuer: Er wurde vom Dienst suspendiert.
Sex mit einer Gefangenen in einer offenen Knastzelle kommt einem Justizbeamten teuer: Er wurde vom Dienst suspendiert. © dpa
10.01.2013

Sex mit einer Gefangenen bei offener Zellentür: Justizbeamter suspendiert

Weil er Sex mit einer Gefangenen hatte, ist ein 36-jähriger Justizbeamter in Rheinland-Pfalz vorläufig vom Dienst suspendiert worden. Zudem kürzte ihm das Land seine monatlichen Bezüge um 20 Prozent.

Das Verwaltungsgericht Trier hat diese Entscheidung nun bestätigt. Mit dem Geschlechtsverkehr bei offenstehender Zellentür habe der Mann «in gravierender Form gegen seine Dienstpflichten verstoßen», teilte das Gericht am Donnerstag zur Begründung mit (Az.: 3 L 1564/12.TR).

Eine Mitgefangene hatte den Sex im Dezember 2010 beobachtet und der Anstaltsleitung gemeldet. Der Vorfall löste Unruhe im Gefängnis aus und führte zu Anfeindungen der Insassen untereinander. Das Gericht erklärte, solche intimen Beziehungen führten zu «Aufmerksamkeitseinbußen bei der Bewachung der Gefangenen». Zudem mache sich der Beamte damit erpressbar, hieß es.

Laut Gericht ist es wahrscheinlich, dass der Justizvollzugsbeamte in einem Disziplinarverfahren ganz aus dem Dienst entfernt wird. Zuvor war der 36-Jährige wegen des Vorfalls zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden. dpa

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