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Alexander Gauland von der AfD.
Alexander Gauland von der AfD. © dpa
13.07.2016

Sinkflug der AfD in den Umfragen hält an

Die von persönlichen Machtkämpfen geschüttelte AfD sackt in der Wählergunst weiter ab. In der jüngsten Forsa-Umfrage kommt die Partei auf einen Wochenmittelwert von acht Prozent. Das ist ein Punkt weniger als in der Vorwoche und ihr niedrigster Wert in diesem Jahr, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Magazins «Stern» und des Fernsehsenders RTL hervorgeht.

«Am Montag und Dienstag der vergangenen Woche wollten sie noch neun Prozent wählen», sagte Forsa-Chef Manfred Güllner, «am Mittwoch und Donnerstag - nach der Spaltung der baden-württembergischen Landtagsfraktion - lediglich acht und am Freitag nur noch sieben Prozent.» Für die Erhebung befragte das Institut 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in der Zeit vom 4. bis 8. Juli.

Dass die AfD angesichts der Machtkämpfe eine Zukunft hat, bezweifeln in einer weiteren Forsa-Umfrage 61 Prozent aller Wahlberechtigten - aber nur 14 Prozent der AfD-Anhänger. 29 Prozent aller Befragten glauben hingegen nicht, dass die AfD wie andere Parteien am rechten Rand in der Bedeutungslosigkeit versinkt - darunter 81 Prozent der Sympathisanten der AfD.

Im «stern-RTL-Wahltrend» gewinnen CDU/CSU die dritte Woche in Folge einen Prozentpunkt hinzu und liegen nun bei 36 Prozent. Die SPD legt im Vergleich zur Vorwoche um 2 Punkte zu auf jetzt 23 Prozent. Die Grünen büßen einen Punkt ein auf 12 Prozent, die Linke verliert ebenfalls einen Punkt und hat nun 9 Prozent. Die FDP verharrt bei 6 Prozent.

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