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Der Wolf fühlt sich schon seit mehr als eineinhalb Jahren im Nordschwarzwald heimisch.  Foto: dpa 

So sehen die Akteure auf dem Sommerberg die Ansiedlung des Wolfs

Bad Wildbad. Nach dem Schafsriss auf dem Sommerberg in unmittelbarer Nähe der Bergbahnstation heißt es erst einmal warten. Warten auf die Ergebnisse der DNA-Proben, die dem Kadaver entnommen worden sind und Gewissheit bringen sollen, ob wie vermutet tatsächlich ein Wolf für die Tat in der Nacht auf Dienstag verantwortlich ist. Angesichts des Tatorts stellt sich nichtsdestotrotz die Frage, wie die Akteure auf dem Sommerberg mit dem Vorfall umgehen. Das tote Schaf wurde am Rande des Siedlungsgebiets gefunden. Dort, wo Einheimische und Tausende Besucher ihre Freizeit verbringen, Kindergartenkinder bald den Wald erkunden sollen und Abenteurer die Nacht in einem mobilen Würfel verbringen. Die PZ hat mit den Akteuren gesprochen.

Ab kommenden Montag verbringen Kinder des Oberlin- und Fröbel-Kindergartens in Wildbad wieder für ein paar Wochen den Vormittag auf dem Sommerberg. Seit elf Jahren gibt es diesen Waldkindergarten nun schon, erzählt Elke Miller-Mehret, Leitung der beiden Einrichtungen. Das Thema Wolf müsse ernst genommen werden. Gleichwohl sieht sie keine Gefahr für den Nachwuchs und ihre Mitarbeiter. „Wir sind nicht auf einer einsamen

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