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Unwort © dpa
13.01.2015

Sprachwissenschaftler geben "Unwort des Jahres 2014" bekannt

Das «Unwort des Jahres 2014» wollen Sprachwissenschaftler am Dienstag (10.00 Uhr) in Darmstadt bekanntgeben. Rund 1250 Einsendungen waren eingegangen. Für die sprachkritische Jury standen oft genannte Begriffe wie «Putin-Versteher», «Pegida» und auch «Social Freezing» zur Diskussion.

Das Gremium entscheidet aber unabhängig und richtet sich nicht nach der Häufigkeit der Vorschläge. Das «Unwort des Jahres 2013» war «Sozialtourismus», 2012 «Opfer-Abo».

Am häufigsten vorgeschlagen wurde der Begriff «Putin-Versteher». Damit sind Unterstützer des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt gemeint. Da die Bezeichnung einen Eigennamen enthält, galt sie aber nicht als besonders aussichtsreich. An zweiter Stelle stand Pegida, die Abkürzung für «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes». Am dritthäufigsten genannt wurde «Social Freezing» - ein Begriff für das Einfrieren von Eizellen, womit Frauen ihren Kinderwunsch auf unbestimmte Zeit verschieben können.