nach oben
23.12.2008

Steilgehen an Weihnachten: Das ist geboten in Pforzheim

Zum Fest gehört traditionell der Christbaum, der Gang in die Kirche, das Essen mit der Familie, die Bescherung. Soweit der offizielle Teil. Doch für junge Menschen ist das nicht alles: Ebenso untrennbar zu Weihnachten gehört das ausgelassene Feiern im Nachtleben. PZ-news hat das Fest-Programm in der Pforzheimer Szene unter die Lupe genommen.

Como Club: Zwei Pforzheimer DJ-Legenden namens Cosmo und Kid One versüßen den Heiligabend in der feinen Schlossberg-Discothek mit einer erlesenen Auswahl aus House, Electro, Hip Hop, R&B und Latino. Nirgendwo lässt sich Heiligabend stilvoller krönen.
Am Donnerstag bleibt das „Como“ geschlossen.

Studentenclub plus+: Weihnachts-Partys im „plus+“ sind traditionell ein Stimmungsgarant. Und: „Wie immmer Heiligabend“ - so das Party-Motto – hat DJ Wildcut allerhand Hits von morgen, heute, gestern und vorgestern im Gepäck und rockt die Decks. Als Geschenk für die Gäste gibt es alle Getränke zum halben Preis.
Am 1. Weihnachtsfeiertag hat das „plus+“ nicht geöffnet.

Casablanca: An Heiligabend öffnen sich die Pforten zu den ehrwürdigen Hallen des Casablancas nicht. Dafür wartet aber einen Tag später ein echtes Schmankerl: Das Spektakel „House of Luv“, für gewöhnlich an jedem zweiten Freitag des Monats gefeiert, gibt eine Sondervorstellung. Hinter den Plattentellern stehen Oliver Kaine und Steve Turner.

Ozon: Mikdat aus Pforzheim und sein Bruder im Geiste, „der Thal“ aus Stuttgart, gehören zur regionalen Techno-Elite und verhindern mit stilbildend-progressivem Sound im „Ozon“ dafür, dass der Heiligabend in öder Tristesse endet.
Auf der Internetseite des „Ozon“ steht: „Electro-House lässt die Herzfrequenz steigen.“ Diese Warnung bezieht sich auf die klangliche Bescherung von Mathias Freimann am 25. Dezember.

Salt & Pepper: Seit 2001 gibt es den „Soul Jah Tribe“, der nach jamaikanischem Vorbild Reggae und Dancehall zelebriert. Legendär sind die Weihnachts-Auftritte der Combo. 2008 gastieren sie an Heiligabend im „Salt & Pepper“, um den deutschen Winter mit Karibikstimmung zu konterkarieren.
Das Pforzheimer Trio „Afrilounge“ weiß, wie man Menschenmassen dazu bringt, sich zu elektronischer Tanzmusik in Ekstase zu zappeln. Das haben sie als Produzenten mit großartigen Produktionen bewiesen; das haben sie schon bei Gastspielen auf der „Love Parade“, in München, Zürich, Berlin demonstriert. Ein weitere Demonstration ihres druckvollen Klangwerks erhält man am Donnerstag, 25. Dezember, im „Salt & Pepper“.

Virgin Club: Elektronische Feinkost servieren Familie Khan, Padde und Meyer sowie Klangflut im “Virgin Club” auf der Wilferdinger Höhe. Ein Festmahl für den geneigten Hörer von Techno und Electro. Und all das geschenkt: Der Eintritt ist frei.
Dafür ist am Donnerstag geschlossen.