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Donald Trump kurz nachdem bekannt wurde, dass er offiziell zum Präsident gewählt wurde. Mit ihm auf der Bühne: Sein Sohn und sein künftiger Vizepräsident. © dpa
09.11.2016

Stimmen zur US-Wahl – auch aus Pforzheim und Region

Washington/Berlin/Pforzheim. Die Deutschen reagieren am Mittwochvormittag auf den überraschenden Wahlsieg von Donald Trump. PZ-news hat einige Stimmen für Sie gesammelt – von Politikern, Promis und ganz normalen Menschen aus Pforzheim und der Region, aber auch von Prominenten aus der ganzen Welt.

Petra Schmidt, 38, aus Ötisheim

„Ich bin schockiert und finde, Trump gehört nicht an die Macht. Er redet menschenverachtend, für mich gehört nur jemand an die Macht, der Respekt vor den Menschen und Liebe zum Volk hat.“

 

Monika Stoll, 52, Pforzheim

„Ich hab ein bisschen Angst davor, dass Trump an der Macht sein wird, weil er doch ziemlich viel Macht hat, gerade im Hinblick auf Atomwaffen. Ich setze viel auf die Diplomatie unserer Kanzlerin, man wird sich eben arrangieren müssen mit der USA.“

 

Alexandra Wenz-Faas, 62, Pforzheim

„Ich bin entsetzt, auch weil er das Repräsentantenhaus hinter sich hat und damit den vollen Durchgriff. Das ist beängstigend. Clinton wäre auch nicht die Lieblingskandidatin gewesen, aber mit einer erfahrenen Politikerin wären wir doch besser bedient gewesen.“

 

Dieter Bolz, 78, Pforzheim

„Schrecklich, dass man unter zwei solchen Kandidaten wählen muss. Es ist die Wahl des kleineren Übels, ob es Trump ist, weiß man nicht. Ich bin froh, in Deutschland nicht so eine Wahl haben zu müssen.“

 

Thomas Müller, 60, Karlsruhe

„Als Präsident hat Trump relativ wenig zu sagen, es kommt darauf an, welche Minister er in sein Kabinett beruft. Ich denke, dass er als republikanischer Präsident einfacher regieren kann, da Senat und Repräsentantenhaus in republikanischer Hand sind.“

 

Erik Schweickert, 44, Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg

„Auch wenn der Ausgang vielen Menschen hierzulande nicht gefallen mag: es war eine demokratische Wahl. Gleichwohl sollte dies für uns eine Warnung davor sein, unzufriedene Bürgerinnen und Bürger nicht ernst zu nehmen.“

 

 

 

Angela Merkel, 62, Bundeskanzlerin

„Wer dieses große Land regiert, mit seiner gewaltigen wirtschaftlichen Stärke, seinem militärischen Potenzial, seiner kulturellen Prägekraft, der trägt Verantwortung, die beinahe überall auf der Welt zu spüren ist.“

 

Ursula von der Leyen, 58, Verteidigungsministerin

„Das war schon ein schwerer Schock, als ich gesehen habe, wohin die Entwicklung geht“. Sie ergänzte aber: „Auch wenn dieser Wahlkampf getränkt war von Herabwürdigung, von Spaltung: Es ist eine demokratische, freie Wahl. Und wir müssen uns jetzt mit den Realitäten auseinandersetzen.“

 

Siegmar Gabriel, 57, Wirtschaftsminister und Vizekanzler

„Trump ist auch eine Warnung an uns.“

 

Frank-Walter Steinmeier, 60, Außenminister

„Wir wissen nicht, wie Donald Trump Amerika regieren wird.“ Viele brennende Fragen seien offen. Deshalb werde die Bundesregierung das Gespräch mit dem künftigen Präsidenten suchen.

 

Frauke Petry, 41, Sprecherin der Alternative für Deutschland

„Dieses Wahlergebnis macht Mut für Deutschland und Europa, denn Trump hat tatsächlich die Karten zur politischen Zeitenwende in der Hand.“ 

 

Katy Perry, 32, Popstar

„Uns wird man niemals zum Schweigen bringen.“

 

Ellen DeGeneres, TV-Moderatorin

„Hillary, egal, wie das endet, ich bin so stolz auf dich und so geehrt, deine Freundin zu sein.“

 

<<< Den kompletten Wahlbericht von PZ-news finden Sie hier >>>