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Die Suche nach Vermissten geht nach einer Unterbrechung wegen schlechten Wetters weiter.
25.01.2012

Sucharbeiten an «Costa Concordia» gehen weiter

Giglio. Die Suche nach Vermissten auf dem vor Italien gekenterten Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» geht nach einer Unterbrechung wegen schlechten Wetters weiter. Marine-Taucher sprengten sich am Morgen einen noch größeren Zugang zu dem dritten Deck des havarierten Schiffes frei, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Sie wollten auch einige Hindernisse auf dem Schiff aus dem Weg räumen, um die Suche fortzusetzen.

Bildergalerie: Costa Concordia: Noch immer viele Deutsche vermisst

Starker Wind und der Seegang an der toskanischen Insel Giglio gefährdeten die Sicherheit der Einsatzkräfte, hatte der Einsatzleiter die Unterbrechung der Suche am Vorabend begründet. Auch am Mittwoch ließen es die Wetterbedingungen zunächst nicht zu, an Bord zu arbeiten, die Taucher konnten erst später wieder aktiv werden.

Auf der Suche nach den noch mehr als 20 Vermissten hatten Taucher am Dienstag eine tote Frau gefunden. Damit stieg die Zahl der geborgenen Opfer der Havarie vom 13. Januar auf 16.

Auf Giglio laufen die Vorbereitungen für das Abpumpen des Öls aus der «Costa Concordia». Die Bergung des giftigen Schweröls aus den Tanks der «Costa Concordia» kann voraussichtlich nicht vor Samstag beginnen. Danach dürfte es rund vier Wochen dauern, bis die etwa 2300 Tonnen Treibstoff, überwiegend Schweröl, aus den 17 Tanks entsorgt sind. Mit dem Beginn der Aktion soll rund um die Uhr gepumpt werden. dpa