nach oben
14.03.2019

Tätern auf der Spur

Für jedes Unternehmen werden illoyale Mitarbeiter schnell zu einem Problem. Vertrauensmissbrauch und Betrug können sehr hohe Schäden verursachen.

Dabei ist es für den Arbeitgeber wichtig, schnell etwas dagegen zu tun. Am häufigsten kommt in diesem Bereich der Materialdiebstahl, Lohnfortzahlungsbetrug und Arbeitszeitbetrug vor. So melden sich beispielsweise Mitarbeiter krank und arbeiten währenddessen weiter an ihrem Haus. Andere wiederum stehlen Werkzeuge oder Artikel aus dem Warenlager. Ebenfalls gibt es Verkäufer, die andere beim Diebstahl im Laden decken. Sehr viele dieser Delikte sind oftmals nicht besonders schwerwiegend. Dennoch werden sie mit einem Unrechtsbewusstsein durchgeführt, das zu denken gibt.

Um solchen Fällen auf die Spur zu kommen, insbesondere wenn es dabei um viel Geld geht, wird dann professionelle Hilfe unerlässlich. Wie von der Detektei Stuttgart, die nun seit 1995 dem Betrug auf der Spur ist. Nicht selten werden von dieser Betriebsgelände überwacht oder getarnte Fahrzeuge zur Observierung eingesetzt. Doch eine einfache Überwachung reicht dabei nicht immer aus. Ebenfalls werden Detektive als Mitarbeiter in die Unternehmen eingeschleust, um den Tätern auf die Spur zu kommen.

Diese setzen dann in Bereichen an, die der Chef entweder selbst nicht zu leisten imstande ist, oder es ihm dafür schlicht an Zeit fehlt. Denn das Geschäft muss dennoch weiterlaufen. Die professionellen Mitarbeiter der Detektei führen Gespräche unter psychologischem Hintergrund und versuchen, Lügen zu entlarven. Dies setzt eine Menge Know-how sowie Fingerspitzengefühl voraus. Dabei gibt es viele Aspekte zu beachten, die Laien nur selten kennen und dementsprechend anwenden könnten.

Um sich jedoch grundsätzlich vor Betrug in der eigenen Firma zu schützen, kann im Vorfeld etwas getan werden. Denn mit das Wichtigste ist, eine gute Basis zu den Mitarbeitern aufzubauen. So wie sich die Unternehmensleitung Vertrauen wünscht, muss dieses ebenfalls von den Mitarbeitern gespürt werden. Zudem sollte der Arbeitgeber auf seine Führungsqualitäten vertrauen. Technische Hilfen sind hier nur in anderen Bereichen angebracht. Denn die Videoüberwachung der Mitarbeiter, die Kontrolle von E-Mails oder das Mithören von Telefonaten ist nicht nur illegal – es ist strafbar und vor Gericht nicht als Beweis zugelassen. Es gibt in der Branche sogar Unternehmer, die zur Überwachung Trojaner auf die Handys laden und GPS-Tracker an die Autos haften.

In jedem Fall sollte in Verdachtsfällen auf professionelle Hilfe zurückgegriffen werden. Dass diese nicht umsonst ist – selbstredend. Jedoch muss man in diesem Kontext immer auch die Schäden betrachten. Denn die Kosten für eine Detektei sind notwendig, wenn es darum geht, jemanden zu überführen. Die Aufwendungen können aber im Anschluss von den überführten Tätern zurückgefordert werden.