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Da hat nicht viel gefehlt, und ein Tanklasterfahrer wäre tödlich verunglückt. So blieb der Unfall ohne tödliche Folgen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es zu einer Explosion gekommen wäre.
Da hat nicht viel gefehlt, und ein Tanklasterfahrer wäre tödlich verunglückt. So blieb der Unfall ohne tödliche Folgen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es zu einer Explosion gekommen wäre. © dpa
18.03.2013

Tanklaster mit 6000 Litern Flüssiggas kracht in Wohnhaus - Fahrer betrunken

Ein Tanklaster mit 6000 Litern Flüssiggas an Bord ist im Westerwald in ein Wohnhaus gekracht. Der kleine Ort Hausen entging dabei nur knapp einer Katastrophe. Der betrunkene Fahrer hatte nach Angaben der Polizei in der Nacht zum Sonntag die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren und war nach mehreren Karambolagen frontal in ein Wohnhaus geprallt.

Von dem Gas sei aber nichts ausgetreten, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Der 48-jährige Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Während der Bergung des Flüssiggases mussten die Bewohner der umliegenden Häuser ihre Wohnungen verlassen. Die Feuerwehr war stundenlang in der Gemeinde im Landkreis Neuwied im Einsatz.

Der Lastwagen des 48-Jährigen war laut Polizei von der Straße abgekommen, hatte die Fassade eines Blumenladens gestreift und drei Autos zusammengeschoben, bevor er in einen Anbau des Wohnhauses krachte. Ein Alkoholtest bei dem Fahrer ergab den Angaben zufolge 0,96 Promille. Er kassierte eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Der Sachschaden beträgt rund 100.000 Euro.