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Eine Joggerin läuft am Dienstag vor dem im Sonnenschein glitzernden Hopfensee bei Hopfen am See (Bayern). Am Mittwoch ist kalendarischer Frühlingsanfang. Im Norden und Ostendeutschlands aber hat der Winter noch alles im Griff. © dpa
20.03.2013

Trüber Frühlingsanfang und gefühlter Winter

Zum kalendarischen Frühlingsanfang hat überfrierende Nässe auf den Straßen vor allem in Norddeutschland gefährliche Eisglätte verursacht. Auf Rügen fielen am Mittwoch nach Polizeiangaben einige Schulbusse aus, weil es so stark geschneit hatte. In Pforzheim und der Region werden die Temperaturen heute im oberen einstelligen Bereich liegen – und zum Wochenende hin noch ein bisschen fallen. Immerhin: Gelegentlich könnte die Sonne scheinen.

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Die Polizei im Norden registrierte in der Nacht zum Mittwoch allerdings zunächst nur wenige Unfälle. «Die Autofahrer haben sich auf die Straßenverhältnisse eingestellt», sagte ein Polizeisprecher im schleswig-holsteinischen Harrislee. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Schneeverwehungen und riet, Autofahrten zu vermeiden oder nur mit Winterausrüstung zu fahren. Auch im weiteren Verlauf der Woche ist laut DWD noch mit Schneefällen zu rechnen. Für Mittwoch wurden jedoch zunächst alle Unwetterwarnungen in Deutschland aufgehoben.

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In der Region um Pforzheim könnte es laut diverser Wetterberichte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu Schneefällen kommen. Ansonsten dürften sich hier mal mehr, mal minder dichte Wolken mit etwas Sonne und etwas Niederschlägen abwechseln. Also eher das übliche Durchschnittsschmuddelwetter.

Der Frühling ist noch nicht in Greifweite. Vor allem in Ostdeutschland bedeutet der Frühlingsanfang noch nicht das Winter-Ende. An diesem Mittwoch beginnt der Frühling astronomisch: Um 12.02 Uhr steht die Sonne senkrecht über dem Äquator. Wenn sie dann auch über dem Nordschwarzwald stehen würde – es muss ja nicht gerade senkrecht sein – wäre den Frühlingsgefühlen schon etwas gedient. Es sieht aber nicht unbedingt nach einer sonnigen Woche aus.

So geht der Winter in die Verlängerung. Und wer ihm entfliehen will, muss unter Umständen Geduld aufbringen. Am Berliner Flughafen Tegel fielen am Dienstag bis zum frühen Nachmittag wetterbedingt mehr als 50 Flüge aus. Wie ein Flughafensprecher mitteilte, kam es außerdem 150 Mal zu Verspätungen von mindestens einer Stunde.