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Satte 81 Prozent der US-Amerikaner suchen nach Wegen, ihr Sexualleben aufregender zu gestalten. Da denken manche wohl auch an einen Spaß zu dritt.
Satte 81 Prozent der US-Amerikaner suchen nach Wegen, ihr Sexualleben aufregender zu gestalten. Da denken manche wohl auch an einen Spaß zu dritt. © dpa
13.07.2012

US-Amerikaner: Fleißig im Bett, aber langweilig

Mehr Sex, weniger Befriedigung - das ist zumindest der Umfrage eines Kondomherstellers zufolge der Alltag in amerikanischen Betten. Der am Freitag in New York veröffentlichten Studie zufolge haben die Befragten zwar nach eigenen Angaben 2,9 Mal die Woche Sex nach nur 2,3 Mal im Jahr 2011. Nur noch zwei Drittel der Amerikaner sind aber zufrieden mit ihrem Sexleben. Vor einem Jahr waren es noch gut drei Viertel.

Natürlich ist in den USA - immerhin "God's own country" - alles "bigger" und "better". Nur eben nicht bei der schönsten Sache der Welt. Da zeigen sich die Amerikaner zwar ungeheuer fleißig, aber eben letztlich wenig effektiv. "I can't get no satisfaction" - der Welthit der Rolling Stones scheint wie maßgeschneidert für den Durchschnitts-Amerikaner zu sein. Satte 81 Prozent würden nach Wegen suchen, ihr Sexualleben aufregender zu gestalten.

Dabei bezeichnen sich immerhin 56 Prozent der Befragten als abenteuerlustig, die meisten davon im angeblich so bodenständigen Mittleren Westen. Den größten Nachholbedarf haben demnach die Südstaaten. Allerdings: Von allen Städten sei die abenteuerlustigste die Südstaatenmetropole Atlanta. Der Wert sei mit 71 Prozent so groß, dass die Gutachter sogar von «Hotlanta» sprachen.

Die Ergebnisse basieren auf zwei Studien: auf eine repräsentative Befragung unter 1000 US-Amerikanern sowie eine Onlineumfrage unter jeweils 200 Menschen in den zehn größten Städten der USA. dpa

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