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Polizisten sichern am 12.02.2014 in der Maximilianstraße in München (Bayern) ein Geschäft für Luxusprodukte, Uhren und Schmuck. Zuvor waren fünf maskierte Personen mit Gewalt in das Geschäft eingedrungen und hatten es ausgeraubt.
überfall © dpa
17.03.2015

Überfall auf Chopard-Juwelier: vier Täter verurteilt

Das Münchner Landgericht hat vier Juwelenräuber zu Strafen von fünf bis siebeneinhalb Jahren wegen besonders schweren Raubes verurteilt. So die Münchner Abendzeitung. Die vier jungen Männer hatten am 12. Februar 2014 ein Chopard-Juweliergeschäft in der Maximilianstraße überfallen und innerhalb einer Minute mehrere Vitrinen geplündert und Uhren und Schmuck für gut 818.000 Euro in zwei Rucksäcke gesteckt.

Auf der Flucht konnten die schließlich gefasst werden, aber der fünfte Komplize entkam mit einer Beute von 566. 000 Euro. Die Angeklagten gestanden den Überfall, äußerten sich aber nicht zum fünften Mann. Es gebe Indizien, dass die Tat der mit falschen Papieren aus Rumänien angereisten Angeklagten ein Banden-Verbrechen sei.

Die Marke Chopard unterhält ihr Stammhaus in Birkenfeld, wo die in der Schweiz gefertigten Uhren fertiggestellt werden. Chopard-Seniorchef Karl Scheufele stammt aus Pforzheim und erwarb das Unternehmen bereits im Jahr 1963. Der heutige Firmensitz liegt in Genf.