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Die ARD-Nachrichtensendung «Tageschau» (unser Archivbild zeigt Moderatorin Judith Rakers) bekommt eine neue Melodie. Ganz abschaffen will der Sender ARD das bekannte Stück aber nicht, sondern nur verändern.
Die ARD-Nachrichtensendung «Tageschau» (unser Archivbild zeigt Moderatorin Judith Rakers) bekommt eine neue Melodie. Ganz abschaffen will der Sender ARD das bekannte Stück aber nicht, sondern nur verändern. © dpa-Archiv
16.09.2012

Umfrage: Mehrheit gegen neue "Tagesschau"-Melodie - Mit Hörproben

Die «Tagesschau» plant ihre Erkennungsfanfare zum Jahresende zu erneuern. Die Mehrheit der Zuschauer ist damit allerdings nicht zufrieden, wie eine Umfrage ergab.

Der Großteil der Fernsehzuschauer will laut einer Umfrage keine neue Erkennungsfanfare bei der «Tagesschau». Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) sprachen sich dagegen aus, die Melodie der Nachrichtensendung zu verändern, wie eine repräsentative Umfrage der «Bild am Sonntag» ergab. Lediglich 22 Prozent unterstützten die Pläne der ARD. Für die Umfrage befragte das Institut Emnid 500 in der Bundesrepublik lebende Menschen ab 14 Jahren.

Der Sender hatte angekündigt, seine Erkennungsmelodie zum Jahresende zu erneuern. Der Erste Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke, erklärte jedoch, dass die bekannte Erkennungsmelodie der Tagesschau nicht "entsorgt" und durch eine neue ersetzt werde. "Die Sorge um das Ta-ta, ta ta ta taaa ist unbegründet“, so Gniffke. Die Melodie werde nur überarbeitet – wie zuletzt in den Jahren 2005, 1997 und 1994. Gniffke: „Dabei bleiben natürlich die Grundelemente der "Tagesschau"-Melodie erhalten, die sie so unverwechselbar machen.“ Die Überarbeitung soll Komponist Henning Lohner übernehmen, der für die Firma Remote Control von Oscar-Preisträger Hans Zimmer tätig ist. Bis zum Jahresende will die Redaktion von ARD-aktuell die Entwicklung ihres neuen Designs, wozu dann auch die angepasste Titelmelodie gehört, abgeschlossen haben. dpa