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28.11.2008

Unbürokratische, schnelle Hilfe für Menschen aus der Region

Es sollte eine Weihnachtsaktion werden, als der Verleger der Pforzheimer Zeitung, Albert Esslinger-Kiefer, zur Jahreswende 1992/93 seiner Redaktion den Vorschlag unterbreitete, die Leserinnen und Leser über die Not und das Leiden von Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Nachbarschaft zu informieren. Gleichzeitig erging ein Aufruf zur Spende. Die Resonanz war überwältigend.

Und nicht nur an Weihnachten, sondern auch unter dem Jahr flossen reichlich Gelder. Vereine veranstalteten ihre Feste zugunsten der PZ-Aktion, Unternehmen bedachten bei ihren Jubiläen die Hilfs-Initiative und gar mancher ganz private Geburtstag verlief mit dem Aufruf des Gastgebers an die Gäste, statt Geschenke eine Spende an die PZ-Aktion zu überweisen. Daher folgte am 1. April 1995 ein logischer Schritt: Menschen in Not wurde als eingetragener Verein etabliert.

Insgesamt spendeten die Leserinnen und Leser der PZ bis heute rund eine Millionen Euro. Geld, das Menschen in Not weiterleitete. Es war Hilfe für Kinder, die an heimtückischen Krankheiten leiden und deren Heilkosten nicht in vollem Umfang von den Kassen bezahlt werden. Es gab Hilfe für geschundene Kinder, die sexuell missbraucht worden waren und die wegen starker psychischer Probleme intensive Betreuung benötigen. Es war Hilfe für Familien, die wegen plötzlicher schwerer Krankheit des Hauptverdieners an den Rand der Sozialhilfe abgerutscht waren. Und es war Hilfe für Senioren, die aus mannigfachen schicksalhaften Gründen am Existenzminimum leben müssen.

Der PZ-Verein bündelt und kanalisiert lediglich die Initiative jener Menschen, die sich bereit erklären, durch ihre Spende zu helfen. Der PZ-Verein verwaltet die Gelder und er kontrolliert ihre ordentliche Verwendung. Wichtig ist vor allem: Jeder gespendete Euro kommt in voller Höhe den Hilfsbedürftigen zugute, denn sämtliche Verwaltungs- und Personalkosten trägt die Pforzheimer Zeitung.