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06.03.2015

Urinstrom statt Atomstrom: Studenten zeigen, wie´s geht

Englische Studenten können beim Pinkeln Strom erzeugen. Das «Urinstrom»-Klo auf dem Campus der University of the West of England in Bristol wird schon eifrig genutzt. Die erzeugte Energie sorgt dabei für die Innenbeleuchtung. Der Prototyp steht praktischerweise neben einer Kneipe - der ... nun, sagen wir: "Nachschub" dürfte damit gesichert sein.

Die Erfindung soll aber vor allem künftig Licht in dunkle Toiletten in Flüchtlingslagern bringen, die besonders für Frauen ein gefährlicher Ort sind. Wissenschaftler haben das Konzept gemeinsam mit der Hilfsorganisation Oxfam entwickelt.

Forscher hatten schon 2013 gezeigt, dass sie mit Strom aus Urin ein Handy laden können. Dabei arbeiten Brennstoffzellen mit Hilfe von Mikroben, die sich von Urin ernähren.