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© Symbolbild: dpa
19.10.2013

Ursache für Achterbahn-Unglück noch unklar

Kaiserslautern (dpa) - Einen Tag nach dem tödlichen Achterbahn-Unfall eines Arbeiters auf einem Volksfest in Kaiserslautern ist die Ursache noch unklar. Der 30-jährige Mitarbeiter eines Familienbetriebs war im gesperrten Bereich des Fahrgeschäfts von einer fahrenden Gondel erfasst und gegen einen Metallpfeiler geschleudert worden, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er verletzte sich dabei so schwer am Kopf, dass der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Ermittlungen sollen nun klären, warum sich der Mann während der Fahrt in dem gesperrten Bereich aufhielt, wie ein Polizeisprecher sagte.

Nach Bekanntwerden des tödlichen Unfalls am Freitagabend wurde das offizielle Programm der Lautrer Oktoberkerwe rund um den Fassbieranstich abgebrochen. Einen Tag nach dem Unglück werde die Kerwe so normal wie möglich weiterlaufen, sagte der Marktmeister der Stadt Kaiserslautern, Dietmar Keller. «Aber es ist klar, dass der Unfall einen Schatten über das ganze Fest wirft.»

Der verunglückte Arbeiter war Angestellter einer Schaustellerfamilie, die die Achterbahn auf der Lautrer Kerwe zum ersten Mal aufgestellt hatte. Ob ihr Geschäft weiter geht, war zunächst unklar. Der Besitzer der Achterbahn sei mit einem Schock in der Nacht im Krankenhaus behandelt worden, sagte Keller.

Die Kerwe auf dem Kaiserslauterer Messeplatz gilt als das größte Volksfest der Westpfalz.