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Im Landgericht wartet der Angeklagte, Michael W. aus Gotha, in Erfurt (Thüringen) auf den Beginn der Verhandlung. Der 30-Jährige soll seinem Sohn in der eigenen Wohnung mehrere wuchtige Schläge auf den Hinterkopf verpasst haben. Der Junge starb an schweren Kopfverletzungen.
Im Landgericht wartet der Angeklagte, Michael W. aus Gotha, in Erfurt (Thüringen) auf den Beginn der Verhandlung. Der 30-Jährige soll seinem Sohn in der eigenen Wohnung mehrere wuchtige Schläge auf den Hinterkopf verpasst haben. Der Junge starb an schweren Kopfverletzungen. © dpa
21.05.2013

Vater räumt Schläge auf schreiendes Baby ein

Erfurt . Wegen Totschlags an seinem fünf Monate alten Sohn muss sich ein 30 Jahre alter Vater seit Dienstag vor dem Erfurter Landgericht verantworten. Nach der Verlesung der Anklageschrift räumte der Mann ein, seinem Kind am Neujahrsmorgen 2012 in der eigenen Wohnung in Gotha mehrere wuchtige Schläge auf den Hinterkopf verpasst zu haben.

Der Junge starb an schweren Kopfverletzungen. Er habe gewollt, dass das Kind aufhört zu schreien. «Es war eine Kurzschlussreaktion», fügte er hinzu. Als Nebenklägerin verfolgte die Mutter des getöteten Kindes die Aussage ihres damaligen Partners.