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Ein in den USA produzierte Mohammed-Film löste in der arabischen Welt schwere Krawallen gegen westliche Vertretungen aus. © dpa
13.09.2012

Verletzte bei Sturm auf US-Botschaft im Jemen

Gewalttätige Demonstranten haben am Donnerstag versucht, die US-Botschaft im Jemen zu stürmen. Lokale Medien berichteten, es habe Verletzte gegeben, als die Wachleute die Protestierenden zurückdrängten.

Bildergalerie: Verletzte bei Sturm auf US-Botschaft im Jemen

Ein Teilnehmer der Demonstration sagte, die Wachleute hätten mehrere Schüsse abgefeuert. Die Protestierenden hätten Autoreifen angezündet.

Die gewaltsamen Proteste richteten sich gegen ein islamfeindliches Video, das von einem Privatmann in den USA produziert worden war. Darin wird der Prophet Mohammed als Frauenheld und vertrottelter Bösewicht dargestellt. Im Islam ist die Darstellung Gottes oder des Propheten Mohammed verboten.

Bei einem Angriff auf das US-Konsulat im der libyschen Hafenstadt Bengasi waren zuvor vier Diplomaten getötet worden, unter ihnen auch Botschafter Chris Stevens.